USA hören auf der Sitzung des UN-Sicherheitsrates erneut die Stimme der internationalen Gemeinschaft, die das Atomabkommen unterstützt

New York (IRNA) - Der Botschafter und ständige Vertreter des Iran bei den Vereinten Nationen bezeichnete die Versuche der USA, das Waffenembaro gegen den Iran zu verlängern, als Verstoß gegen die Resolution 2231 und das iranische Atomabkommen und erklärte weiter, die Vereinigten Statten werden auf einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates erneut die Stimme der internationalen Gemeinschaft hören, die das iranische Atomabkommen unterstütze.

In einem Exklusiv-Interview mit IRNA sagte Majid Takht-e Ravanchi, dass Hauptzweck des Waffenembargos, das vom Sicherheitsrat nicht akzeptiert werde, darin bestehe, das Atomabkommen mit Iran zu zerstören.

„Die Amerikaner sind tatsächlich süchtig nach Sanktionen und achten nicht auf ihre Konsequenzen auf internationaler Ebene. Sie haben seit Beginn der Islamischen Revolution eine solche Haltung gegenüber dem Iran und sie hat sich in den letzten Jahren intensiviert“, fügte er hinzu.

Takht-Ravanchi erinnerte daran, dass am 18. Oktober 2020 das Waffenembargo gegen den Iran gemäß Resolution 2231 ausläufe.

„Die Amerikaner haben versucht, eine internationale anti-iranische Atmosphäre zu schaffen, um zu zeigen, die Voraussetzungen für die Verlängerung des Waffenembargos gegen den Iran geschafft wurden“, sagte er weiter.

Ihm zufolge hat die internationale Gemeinschaft eine andere Position zum JCPOA und zur Resolution 2231.

Er betonte, dass die internationale Gemeinschaft neben den Vereinigten Staaten und wenigen Ländern die Umsetzung des Atomabkommens und der Resolution 2231 fordere.

Die Sitzung des UN-Sicherheitsrates zur Überprüfung des 9. Berichts des UN-Generalsekretärs über die jüngste Situation im Zusammenhang mit der Resolution 2231 wird am Dienstag per Videokonferenz stattfinden.

Your Comment

You are replying to: .
1 + 12 =