25.06.2020, 21:19
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Iran - Fahnenträger im Kampf gegen Drogen

Teheran (IRNA) - Die Islamische Republik Iran ist mit 3.800 Märtyrern und 12.000 Verwundeten im weltweiten Kampf gegen den Drogenhandel Fahnenträger, was von allen internationalen Institutionen anerkannt.

Laut einem Bericht des Exekutivdirektors des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) hat der Iran weltweit 90% Opium, 26% Heroin und 48% Morphium beschlagnahmt.

Der Generalsekretär des iranischen Hauptquartiers gegen Drogenhandel, Brigadegeneral Eskandar Momeni, gab bekannt, dass die iranische Polizei im vergangenen Jahr 2.319 Operationen durchgeführt habe, bei denen insgesamt 1.886 Drogenbanden festgenommen und 815 Tonnen Betäubungsmittel beschlagnahmt wurden, darunter 36 Tonnen Heroin und Morphium und 74 Tonnen Haschisch.

Der Drogenhandel ist ein internationales Verbrechen, dessen Ausrottung äußerste Aufmerksamkeit und Priorität erfordert. Und ein Kampf dagegen ist eine kollektive Verantwortung aller Regierungen, die koordiniertes Handeln im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit impliziert.

Die diesbezüglichen Bemühungen des Iran gingen weit über seine internationalen Verpflichtungen hinaus. Die Nähe des Iran zu Pakistan und Afghanistan einerseits und der Zugang zu globalen offenen Gewässern andererseits haben dazu geführt, dass Feinde des islamischen Iran Schmuggelmafias einsetzen und arbeitslose Jugendliche mit sterilen Versprechungen täuschen. Seit Beginn des Sieges der Islamischen Revolution war der Iran fest in den Kampf gegen den Drogenhandel involviert. Trotz der in der Konvention festgelegten Betonung der „kollektiven Verantwortung aller Regierungen im Kampf gegen den Drogenhandel“ hatte der Iran wenig internationale Unterstützung, obwohl er im Kampf gegen dieses unheimliche Phänomen weiterhin an vorderster Front steht.

Der Vertreter des UNODC-Büros in Teheran, Alexander Fedulov, lobte kürzlich die Bemühungen der iranischen Regierung angesichts dieser globalen Herausforderung und betonte, dass er weiterhin bereit sei, in vollem Umfang mit der Islamischen Republik zusammenzuarbeiten.

1987 haben die Vereinten Nationen (UN) den 26. Juni zum weltweiten Anti-Drogentag erklärt.

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