Iran wird geeignete Maßnahmen als Reaktion auf die Resolution des IAEA-Gouverneursrates ergreifen

Teheran (IRNA) – In Reaktion auf die am Freitag im Gouverneursrat der Internationalen Atomenergieorganisation verabschiedete Resolution erklärte der iranische Vertreter, dass die Islamische Republik diese Resolution vollständig ablehne und entsprechend darauf reagieren werde.

Der Ständige Vertreter des Iran bei internationalen Organisationen in Wien Kazem Gharibabadi erinnerte daran, dass der Iran das Land ist, das bei IAEA-Inspektionen auf höchster Ebene zusammenarbeitet. Während jährlich mehr als 33 zusätzliche Zugänge zu iranischen Einrichtungen vorgenommen wurden, werfen die beiden Anträge der IAEA auf Zugang zu zwei Anlagen trotz laufender Gespräche und Bemühungen zur Verhinderung einer unnötigen Krise Bedenken hinsichtlich ihrer Unklarheit. Diese Resolution ist völlig dekonstruktiv und politisiert.

Die Annahme dieser Resolution, die darauf abzielt, die Zusammenarbeit des Iran mit der IAEA zu fordern und die bestehende Zusammenarbeit zu ignorieren, sei zutiefst enttäuschend und bedauerlich, fügte er hinzu.

Es ist eine Extravaganz, und der Iran lehnt jede Extravaganz eines Landes oder einer Organisation vollständig ab, bekräftigte er. Iranischer Diplomat versicherte, dass diese Resolution nichts mit technischen Fragen zu tun habe, sondern lediglich das Ergebnis einer politischen und unprofessionellen Agenda sei.

Gharibabadi erklärte, dass die Verantwortung für die Zusammenarbeit nicht allein vom Iran getragen werden kann, und wenn dies infrage gestellt wird, sollte jeder die negativen Konsequenzen tragen, die sich daraus ergeben.

Der Botschafter drückte erneut sein Bedauern aus, dass die Resolution von Ländern eingereicht wurde, die über Atomwaffen oder Massenvernichtungswaffen verfügen, und fragte, ob dies nicht alle internationalen Normen und Vorschriften verspottet, um die sich diese Länder Sorgen machen müssten. „Andererseits haben diese drei Länder [Deutschland, Frankreich, Großbritannien] noch keine konkreten und praktischen Maßnahmen zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen aus dem umfassenden gemeinsamen Aktionsplan (JCPOA) ergriffen, und ihre Untätigkeit sowie die destruktiven, illegalen und einseitigen Maßnahmen des US-Regimes haben dazu geführt, dass die Zukunft des Atomabkommens in eine Sackgasse geraten ist. Wenn Sie keinen Schritt nach vorne machen können, machen Sie die Situation zumindest nicht komplizierter und schwieriger!“

Abschließend empfahl der Iran dem Sekretariat der Agentur, im Rahmen seiner Zuständigkeiten zu behandeln, Zusammenarbeiten zwischen dem Iran und der Agentur anzuerkennen, sein Mandat professionell, unabhängig und unparteiisch auszuführen, sich so zu verhalten, dass ihm nicht vorgeworfen wird, die letzten Bastion des Multilateralismus in Wien zerstört und JCPOA beseitigt zu haben und mit seinen Positionen und mit Veröffentlichung der hastigen Berichte nicht den Weg für die Manipulation von Themen für diejenigen mit politischen Agenden zu ebnen.

Der Gouverneursrat der IAEA verabschiedete am Freitag eine Teheran-kritische Resolution, in der er Zugang zu zwei Anlagen im Land forderte. Es ist die erste derartige Resolution der IAEA seit 2012.

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