13.06.2020, 00:19
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Außenministerium weist UN-Bericht über Raketen „iranischen Ursprungs“ zurück

Teheran (IRNA) - Der Iran hat die Behauptung der Vereinten Nationen zurückgewiesen, dass Raketen, mit denen Ziele in Saudi-Arabien angegriffen wurde, „iranischen Ursprungs“ seien. Die Organisation habe sich unter politischem Druck der USA und des saudischen Regimes ausgesprochen.

In einer Erklärung am Freitag erklärte das iranische Außenministerium, es sei zutiefst besorgt über den Einsatz des UN-Sekretariats als Mittel zur Erreichung politischer Ziele.

Während das Sekretariat, das wegen einer ungewöhnlichen Interpretation der Resolution 2231 des UN-Sicherheitsrates bisher geweigert hat, über zahlreiche Verstöße der Vereinigten Staaten und der europäischen Staaten in Bezug auf die Resolution 2231 des UN-Sicherheitsrates und JCPOA unter anderem den rechtswidrigen Rückzug der Vereinigten Staaten aus dem JCPOA, der einen schwerwiegenden Verstoß gegen die Resolution 2231 darstellt, zu berichten, mit äußerster Toleranz und Nachsicht behandelt hat, befasst es sich aber überraschenderweise mit einer Frage, in der es nicht befugt ist, wie aus der Erklärung hervorgeht.

„Die Erstellung von Berichten mit politischer Motivation wird die Fakten nicht ändern, und es ist allen klar, dass die gegenwärtigen Umstände in der Region direkt auf die falsche Politik der Vereinigten Staaten von Amerika und das saudische Regime zurückzuführen sind, das Kinder tötet“, heißt es in der Erklärung.

UN-Generalsekretär Antonio Guterres teilte dem Sicherheitsrat in einem Bericht von Reuters am Donnerstag mit, dass Marschflugkörper, mit denen 2019 Einrichtungen des staatlichen Ölkonzerns Saudi Aramco und ein Flughafen in Saudi-Arabien angegriffen wurden, aus dem Iran stammten.

In Bezug auf die „Untersuchung der Waffenreste“ tadelte das iranische Außenministerium die Unaufmerksamkeit gegenüber dem Verkauf tödlicher Waffen an Saudi-Arabien, die gegen die wehrlosen Menschen im Jemen eingesetzt werden.

„Zweifellos werden solche Berichte nicht nur dazu beitragen, Frieden und Sicherheit in der Region zu fördern und die Resolutionen des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen umzusetzen, sondern auch die Gültigkeit und das Ansehen der Vereinten Nationen vollständig zerstören“, warnte das Ministerium.

Das iranische Außenministerium empfahl dem UN-Sekretariat nachdrücklich, nicht in dem „vorgeplanten Szenario der USA zur Nicht-Aufhebung des Waffenembargos gegen Iran“ mitzuspielen. Es warnte die Vereinten Nationen auch davor, durch die Erstellung illegaler Berichte zu einem solch gefährlichen Trend beizutragen.

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