Kampf gegen Drogen: Iran kritisiert die westlichen Länder wegen der Nichterfüllung ihrer Verpflichtungen

Teheran (IRNA) – Der Generaldirektor des Büros für internationale Beziehungen des Hauptquartiers für Drogenkontrolle, Amir Abbas Lotfi, erklärte, unter dem Vorwand von Sanktionen gegen den Iran haben westliche Länder einige ihrer Pflichten im Kampf gegen Drogen, einschließlich der Finanzierung, reduziert oder ausgesetzt.

„Dies mindert nicht die Entschlossenheit des Iran im Kampf gegen die Drogen“, sagte er in einem Interview mit IRNA am Mittwoch.

Lotfi fügte hinzu, der Kampf gegen Drogen stehe immer auf der Tagesordnung der Islamischen Repubklik Iran und der Iran habe bedeutende Schritte im Kampf gegen Drogen unternommen, wobei die meisten Führer des Büros für Drogenbekämpfung und die Vereinten Nationen wiederholt den Iran als Vorreiter im globalen Kampf gegen den Drogenhandel bezeichneten.

„70% aller weltweiten Drogenbeschlagnahmungen werden im Iran gemacht“, sagte er.

Amir Abbas Lotfi betonte weiter: „Im iranischen Kalenderjahr 1398 wurden mehr als 950 Tonnen Drogen entdeckt, was in der Geschichte des iranischen Kampfes gegen die Drogen beispiellos war.“

Er erinnerte daran, dass der Iran mehr als Hunderte Millionen Dollar ausgegeben habe, um seine Ostgrenzen zu blockieren, und stellte fest, leider haben die westlichen Länder als Hauptnutznießer dieses Kampfes den geringsten Beitrag zur Finanzierung dieses Kampfes geleistet.

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