10.06.2020, 00:52
Journalist ID: 2397
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Iranischer Diplomat sendet einen Brief an IAEA über rechtswidrige Handlungen der USA

Teheran (IRNA) - Der iranische Botschafter und Ständige Vertreter bei den internationalen Organisationen in Wien sandte einen Brief an den Generaldirektor der Internationalen Atomenergieorganisation, in dem er vor dem illegalen und kriminellen Verhalten der Vereinigten Staaten im Bereich der nuklearen Zusammenarbeit warnte.

Kazem Gharibabadi betonte in dem Schreiben, dass die US-Aktionen gegen die Bestimmungen der Artikel 2 und 3 der IAEA-Satzung, Artikel 4 des Nichtverbreitungsvertrags, die Resolutionen der Generalkonferenz der IAEA, das Atomabkommen mit dem Iran (offiziell bekannt als JCPOA) und die Resolution 2231 des UN-Sicherheitsrates verstoßen.

Er erklärte, dass der Iran das Recht habe, Ausgleichsmaßnahmen gegen diese Handlungen zu ergreifen, und forderte die IAEA-Mitglieder auf, verantwortungsbewusst zu handeln, um angemessen auf diese illegalen US-Aktionen zu reagieren.

Im Juni 2015 hatten die fünf UN-Vetomächte sowie Deutschland ein Atomabkommen mit Iran geschlossen. Es verhindert den Bau einer Atombombe von der Islamischen Republik, obwohl Iran mehrfach erklärt hat, dass er basierend auf der Fatwa des Obersten Revolutionsführers ein ganz friedliches Atomprogramm verfolgt. Der amerikanische Präsident Donald Trump kündigte das Abkommen im Mai 2018 einseitig auf und verhängte neue Sanktionen gegen Teheran.

Nachdem Mike Pompeo die Politik des US-Regimes in Bezug auf den wirtschaftlichen, politischen und militärischen Terrorismus gegen das iranische Volk als unwirksam angesehen hatte, argumentierte er, dass die Vereinigten Statten gemäß der Resolution 2231 des Sicherheitsrates einer der Teilnehmer am iranischen Atomabkommen seien.

Er behauptete auch, die Vereinigten Staaten könnten den Iran beschuldigen, seine Verpflichtungen verletzt zu haben, und die Rückgabe von Sanktionen des Sicherheitsrates fordern, insbesondere die Verlängerung des Waffenembargos gegen den Iran.

Das UN-Waffenembargo gegen den Iran wird im Oktober 2020 aufgehoben.

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