Zarif: Europa sollte für immer schweigen, wenn es über die Brutalität der USA schweigt

Teheran (IRNA) - Der Außenminister der Islamischen Republik Iran verwies in einer Botschaft auf die Brutalität der US-Polizei gegen Demonstranten und die Presse und sagte, Europa schweige jetzt über diese Brutalität.

„US-Städte sind Schauplatz von Brutalität gegen Demonstranten und die Presse, während militärische Repressionen drohen“, twitterte Minister Mohamad Javad Zarif am Dienstag.

Er fügte hinzu: „Europa, das normalerweise schnell nicht-westliche Gesellschaften beurteilt, schweigt ohrenbetäubend“.

„Wenn Europa schweigen will, sollte es für immer still sein“, betonte iranischer Topdiplomat.

Seit dem Tod des Afro-Amerikaners George Floyd am 25. Mai versinken die USA in einer Welle von Gewalt. Ein CNN-Korrespondenten vor laufender Kamera wurde am vergangenen Freitag festgenommen. Kurz danach, am Samstag, wurden eine Reporterin des Nachrichtensenders MSNBC und ihr Team von einem Polizisten mit Gummigeschossen von ihrem zugewiesenen Drehort verdrängt. Die Fotografin Linda Tirado wurde in Minneapolis von einer Gummikugel der Polizei im Gesicht getroffen. Das linke Auge musste mittlerweile entfernt werden, berichtete ZDF.

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