Einige arabische Länder versuchen, die Beziehungen zu Israel zu normalisieren

Qom (IRNA) - Der Vertreter der Widerstandsbewegung Hamas sagte am Dienstag: „Einige arabische Länder in der Region versuchen, ihre kulturellen Beziehungen zum zionistischen Regime zu normalisieren. Sie sollten wissen, dass die Normalisierung der Beziehungen für sie keinen Nutzen haben wird.”

Khaled al-Qaddumi erklärte am zweiten Tag der Konferenz zum Internationalen Al-Quds-Tag, die islamischen Länder und Muslime müssen sich gegen die Normalisierung der Beziehungen zu Israel wehren.

Er betonte, die Länder, die ihre Beziehungen zu Israel normalisiert haben, stehen vor vielen wirtschaftlichen Problemen und sozialen Herausforderungen, und ihre Situation habe sich nicht verbessert.

„Wenn alle freien Menschen der Welt aufstehen und die politischen Führer die richtige Position einnehmen, wird Israel bald von der Weltbühne verschwinden“, sagte er weiter.

Ihm zufolge stehen in der gegenwärtigen Situation die islamischen Länder vor sehr entscheidenden Herausforderungen, wie dem Deal des Jahrhunderts.

„Obwohl Israel über fortschrittliche und mächtige militärische Ausrüstung verfügt, haben palästinensische Widerstandsgruppen immer noch die Macht, dem Regime entgegenzuwirken“, erklärte Khaled al-Qaddumi.

Er erinnerte daran, in Bezug auf die Palästina-Frage sei das wichtigste Thema die Einheit zwischen islamischen Ländern und politischen Gruppen und der Widerstand.

Er fügte hinzu: „Die Einheit soll eine Priorität in allen politischen Maßnahmen der Staats- und Regierungschefs der Länder und Muslime in Bezug auf Palästina sein. Das Fehlen einer gemeinsamen Vision in Bezug auf die Ideale Palästinas kann ein herausforderndes Thema für die Zukunft dieses Landes sein.“

„So wie die anti-menschlichen Pläne des zionistischen Regimes in den letzten 72 Jahren gescheitert sind, wird der Deal des Jahrhunderts scheitern“, fuhr er fort.

Al-Quds-Tag wurde 1979 auf Initiative des geistigen Führers des Iran, Ayatollah Khomeini, in Solidarität mit dem palästinensischen Volk und Unterstützung gerufen wurde. Es wird am letzten Freitag des heiligen Monats Ramadan gefeiert.

Ayatollah Seyyed Ali Khamenei, der Oberste Führer des Iran, wird am kommenden Freitag eine Rede vor der muslimischen Welt halten.

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