19.05.2020, 16:29
Journalist ID: 2397
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Kharrazi: Die internationale Gemeinschaft braucht „eine globale Demokratie“

Teheran (IRNA) - Der Leiter des Strategischen Rates für auswärtige Beziehungen sagte, es sei unerlässlich, dass die internationale Gemeinschaft „eine globale Demokratie“ bilden, durch die alle Nationen, insbesondere die südlichen Länder, eine Stimme haben.

Kamal Kharrazi sagte während der dritten jährlichen Sitzung von „Leaders For Peace“: „Die einseitige Politik der Vereinigten Staaten ist ein tödliches Gift für die internationale Gemeinschaft und verschärft die Komplexität der gegenwärtigen Situation der Welt“.

„Die derzeitige Ineffizienz des Multilateralismus beruht auf den extravaganten und hegemonialen Tendenzen der US-Regierung, die versucht, anderen ihre Hegemonie und ihren Unilateralismus aufzuzwingen“, fügte er hinzu.

In Bezug auf das neuartige Coronavirus, das in den letzten Monaten weltweit verbreitet war, sagte der iranische Politiker: „Die wirksame Bekämpfung dieser Krankheit erfordert globale Solidarität und Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation“.

„In dieser Hinsicht haben der WHO-Chef sowie die Staats- und Regierungschefs vieler Länder die Einstellung von Konflikten und Sanktionen gegen Länder wie den Iran gefordert, die im Kampf gegen das Coronavirus bei der Versorgung mit medizinischem Bedarf vor großen Herausforderungen standen“, fügte Kharrazi hinzu.

Er betonte die Notwendigkeit, die politische Einmischung von Großmächten in internationale Gremien wie WHO, den Internationalen Währungsfonds und die Weltbank zu verhindern. „Wenn die internationalen Institutionen von diesen arroganten Mächten beeinflusst werden, verlieren andere Länder ihr Vertrauen in diese Institutionen.“

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