Regierungssprecher: Gefangenenaustausch zwischen Iran und USA bedarf keiner Vermittlung oder Verhandlung

Teheran (IRNA) – Der Sprecher der iranischen Regierung teilte mit, dass die Freilassung und der Gefangenenaustausch zwischen dem Iran und den USA keine Vermittlung oder Verhandlung brauchen.

Auf seiner wöchentlichen Pressekonferenz verwies Ali Rabiei darauf, dass sein früherer Vorschlag zum Austausch von Gefangenen zwischen dem Iran und USA mit dem gleichen Vorschlag von Außenminister Muhammad Javad Zarif vor zwei Jahren zusammenhängt, in dem er die Bereitschaft des Iran bekräftigte, Gefangene mit allen Ländern der Welt und nicht nur mit USA auszutauschen.

Er fügte hinzu, dass diese Angelegenheit keine Vermittlung oder Verhandlungen erfordert, wenn der Wille vorhanden ist. „Der Prozess wird durch die Schweiz, die die gegenseitigen Interessen der beiden Länder vertritt, durchgeführt.“

Andererseits verwies er auf das traurige Ertrinken mehrerer afghanischer Einwanderer im Harirud und auf die Bemühungen einiger, die freundschaftlichen Beziehungen zwischen dem Iran und Afghanistan zu behindern, und sagte: „Natürlich ist uns auch die Sicherheit des Lebens der Afghanen sehr wichtig, und wir müssen aus diesem unglücklichen Ereignis lernen, dass es notwendig ist, illegale Bewegungen an den Grenzen beider Länder zu überwachen. Die beiden Länder müssen in dieser Hinsicht zusammenarbeiten, damit sich diese Ereignisse nicht wiederholen“.

Einige afghanische Medien berichteten am 1. Mai, dass mehr als 40 illegale Einwanderer von iranischen Grenzschutzbeamten festgenommen und in den Harirud River geworfen wurden.

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