09.05.2020, 13:39
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China: Die Versuche, Resolution 2231 zu missbrauchen, werden zu nichts führen

Teheran (IRNA) - Die chinesische Vertretung bei den Vereinten Nationen beschrieb das iranische Atomabkommen (offiziell baknnt als JCPOA) als ein multilaterales Abkommen und sagte: „Die Versuche, die Resolution 2231 des Sicherheitsrates zu missbrauchen, führen zu nichts“.

Die chinesische UN-Vertretung twitterte am Freitag: „JCPOA ist ein multilaterales Abkommen, das vom UN-Sicherheitsrat genehmigt wurde. Es ist rechtlich bindend und bleibt wirksam“.

„Es ist unbedingt erforderlich, dass alle Unterzeichner gemäß der JCPOA-Vereinbarung und der Resolution 2231 handeln“, heißte es in dieser Erklärung.

Das Atomabkommen wurde 2015 geschlossen. Trump hat am 8. Mai 2018 die Mitgliedschaft der USA in dem nach seiner Aussage „schlimmsten Deal aller Zeiten“ offiziell aufgekündigt. In der Folge hat er im Verstoß gegen das Abkommen neue Sanktionen gegen Iran verhängt und diese unter seiner Politik des „maximalen Drucks“ immer weiter verschärft. Als Reaktion darauf reduzierte Teheran seine Verpflichtungen aus diesem Abkommen. Im Rahmen dieses Deals läuft im Oktober das Uno-Waffenembargo gegen Iran aus. Pompeo hat die Vereinten Nationen nachdrücklich aufgefordert, das Waffenembargo gegen Teheran zu verlängern.

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