08.05.2020, 17:30
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Schweiz: SHTA-Prozess ist langsamer als erwartet

Teheran (IRNA) – Die schweizerische Regierung kündigte an, dass der Prozess von Swiss Humanitarian Trade Arrangement (SHTA), das zur Erleichterung des Handels mit dem Iran ins Leben gerufen worden ist, langsamer als erwartet geworden ist und bis jetzt keine Geschäfte gemacht hat.

Das US-Nachrichtenportal „The Daily Beast“ zitierte die schweizerischen Beamten und berichtet am Freitag, der von der Trump-Regierung eingerichtete humanitäre Bankenkanal, um Medikamente und andere Hilfsgüter in den Iran zu bringen, habe in der Tat keine potenziell lebensrettenden Transaktionen gebucht.

„Es wurden noch keine Transaktionen durchgeführt. Leider war dieser gesamte Prozess aufgrund der COVID-19-Pandemie langsamer als erwartet“, sagte Fabian Maienfisch, ein Sprecher des Schweizerischen Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco), das den Kanal überwacht.

Laut Angaben der schweizerischen Regierung ist Ziel des SHTA, dass diese Unternehmen über einen zuverlässigen Zahlungskanal bei einer Schweizer Bank verfügen, über welchen die Bezahlung ihrer Exporte nach Iran sichergestellt ist. Die iranische Bevölkerung soll so zuverlässig mit Agrarrohstoffen, Nahrungsmitteln, Medikamenten und medizinischen Geräten versorgt werden.

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