08.05.2020, 14:23
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Iran: USA sollten ihren demütigenden „Unilateralismus“ beenden

Teheran (IRNA) - Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Seyyed Abbas Mousavi, schrieb am Freitag auf Tweet, dass die Vereinigten Staaten ihren demütigenden „Unilateralismus“ beenden sollten.

Er verwies auf den Rückzug der USA aus internationalen Verträgen und twitterte: „Das als Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) bekannte iranische Atomabkommen ist weder die erste noch die letzte multilaterale Errungenschaft, die US-Präsident Trump daraus ausgestiegen hat. Das US-Regime hat versucht, ihre kurzfristigen Interessen auf Kosten des langfristigen Wohlstands der Länder zu sichern. Diese Regime sollte also ihren demütigenden Unilateralismus beenden“.

Das Atomabkommen wurde 2015 geschlossen. Trump hat am 8. Mai 2018 die Mitgliedschaft der USA in dem nach seiner Aussage „schlimmsten Deal aller Zeiten“ offiziell aufgekündigt. In der Folge hat er im Verstoß gegen das Abkommen neue Sanktionen gegen Iran verhängt und diese unter seiner Politik des „maximalen Drucks“ immer weiter verschärft. Als Reaktion darauf reduzierte Teheran seine Verpflichtungen aus diesem Abkommen. Im Rahmen dieses Deals läuft im Oktober das Uno-Waffenembargo gegen Iran aus. Pompeo hat die Vereinten Nationen nachdrücklich aufgefordert, das Waffenembargo gegen Teheran zu verlängern.

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