06.05.2020, 15:23
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Oberbürgermeister von Teheran und Wien diskutieren über den Kampf gegen COVID-19

Teheran (IRNA) - Der Oberbürgermeister von Teheran, Pirouz Hanachi, und sein Wiener Amtskollege, Michael Ludwig, tauschten in einem Videoanruf ihre Erfahrungen im Kampf gegen das Coronavirus aus.

Hanachi verwies auf die Schwierigkeiten, die wegen Sanktionen beim Kauf von Gesundheitsgeräten verursacht wurden, obwohl die iranische Regierung die Bereitstellung von Atemschutzmasken und Gesundheitsausrüstungen auf die Tagesordnung gesetzt hat.

„Wir haben nach Nowruz-Feiertagen mit dem Plan zur sozialen Distanzierung begonnen, und in Zusammenarbeit mit dem iranischen Gesundheitsministerium haben 72 Millionen Personen auf das Virus getestet und nur diejenigen, die sich in einem kritischen Zustand befanden, ins Krankenhaus eingeliefert wurden“, sagte er.

Iranischer Beamte bezog sich darauf, dass die Erfahrung des achtjährigen auferlegten Krieges gegen den Iran sehr hilfreich waren. In vielen Krankenhäusern wurden Sonderstationen für Corona-Patienten eingerichtet, zudem wurde die Zahl der Intensivbetten auch gestiegen.

Hanachi verwies auf die Desinfektion von Fußgängerzonen und öffentlichen Nahverkehren, die nach Studien 50% der Infektionen in Großstädten mit Verkehrsmitteln zusammenhängen. „Dementsprechend wurden Busse und U-Bahnen zweimal täglich desinfiziert.“

In der Zwischenzeit sagte Michael Ludwig, Bürgermeister von Wien, dass Metropollen unabhängig von politischen Fragen in Kontakt bleiben sollten, da es im Interesse der Menschen liegt.

Er gratulierte dem Bürgermeister von Teheran und den Iranern zur Ankunft des heiligen Monats Ramadan.

Ludwig lobte die Bemühungen des Iran, das Coronavirus zu bekämpfen, was zu einer Reduzierung der Zahl der Todesopfer und der Anzahl der Patienten geführt hat.

Er betonte die Ähnlichkeit von Teheran und Wien in Bezug auf infizierte Fälle und die Zahl der Todesopfer und sagte, eine der wichtigsten Maßnahmen Wiens sei es, dass die Verdachtsfälle und die Patienten nicht direkt ins Krankenhaus eingeliefert worden seien. Sie haben sich zuerst normalerweise in häuslicher Quarantäne befindet.

„Wir haben versucht, die Erfahrungen Italiens zu nutzen und uns um das Altersheim zu kümmern“, fügte er hinzu.

Die Schließung von Geschäften und Restaurants hat unserer Wirtschaft geschadet und die Zahl der Arbeitslosen erhöht, sagte er und fügte hinzu: „Wir versuchen, die Situation zu normalisieren und die wirtschaftliche Atmosphäre Schritt für Schritt attraktiv zu machen“.

Hanachi hatte zuvor Online-Gespräche mit Bürgermeistern von London, Rom, Istanbul, Ankara, Seoul und Maskat geführt.

Der Iran hat zahlreiche Schritte unternommen, um die Ausbreitung der Krankheit zu stoppen, angefangen von der Schließung von Schulen und Universitäten bis hin zur Absage kultureller und religiöser Versammlungen.

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