Europäische Denkfabrik warnt vor Europas Unterstützung für die Verlängerung des Waffenembargos gegen Iran

London (IRNA) – Die Denkfabrik des europäischen Rates für Ausländische Beziehungen (ECFR) warnte, dass die Unterstützung des Vereinigten Königreichs, Frankreichs und Deutschlands für den Plan der Vereinigten Staaten, das Waffenembargo gegen den Iran zu verlängern, das iranische Atomabkommen nur wenige Monate vor den Präsidentschaftswahlen 2020 gefährdet.

„Die beste Option für sie besteht darin, die Sanktionen der Vereinten Nationen gegen den Iran im Rahmen des Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplans (JCPOA) auslaufen zu lassen und gleichzeitig strenge Beschränkungen im Bereich des Waffenhandels mit dem Iran aufzuerlegen“, hieß es in der Notiz dieser Denkfabrik.

Die drei europäischen Länder, das Vereinigte Königreich, Deutschland und Frankreich, haben das iranische Atomabkommen bisher in der Hoffnung auf die Rückkehr der USA und des Iran an den Verhandlungstisch beibehalten.

Wenn das iranische Abkommen bis Oktober andauert, müssen sich die Staats- und Regierungschefs der drei Länder mit der Frage der Beendigung des Waffenembargos gegen den Iran befassen, ohne vom Weg der Diplomatie abzuweichen.

Im Einklang mit ihrer Politik des maximalen Drucks auf den Iran werden die Vereinigten Staaten versuchen, die Mitglieder des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen dazu zu bewegen, für eine Resolution zu stimmen, die das Waffenembargo gegen den Iran verlängert.

„Im Einklang mit ihrer Politik des maximalen Drucks auf den Iran werden die Vereinigten Staaten versuchen, die Mitglieder des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen dazu zu bewegen, für eine Resolution zu stimmen, die das Waffenembargo gegen den Iran verlängert“, betonte dieser europäische Rat in dieser Notiz.

Diese Denkfabrik hat jedoch vorausgesagt, dass China und Russland sich dem amerikanischen Plan widersetzen werden, die den Iran traditionell gegen solche Aktionen bei den Vereinten Nationen unterstützt haben, und als erste Länder von Waffenexporten in den Iran profitieren werden.

Schließlich riet dieser Rat den europäischen Ländern, die Mitglieder des iranischen Atomabkommen sind, zu versuchen, die Trump-Regierung vor Maßnahmen zu warnen, die zum Zusammenbruch des Atomabkommen führen könnten, und die Kluft zwischen den Mitgliedern des Sicherheitsrates zu verringern, anstatt sich an rechtlichen Argumenten für Sanktionen gegen den Iran zu beteiligen.

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