Verlängerung des Waffenembargos gegen den Iran verletzt die Resolution 2231

New York (IRNA) - Der ständige Vertreter Irans bei den Vereinten Nationen erklärte, dass die US-Bemühungen, Waffenembargo gegen den Iran zu verlängern, gegen die Resolution 2231 verstößt. „Die Behauptung, dass sie [USA] noch ein Teilnehmerstaat am Atomabkommen sind, ist ein beispielloser historischer und unakzeptabler Humor.“

Majid Takht-e Ravanchi sagte in einem Interview mit IRNA: „USA verletzten die Resolution 2231 und hielten nicht ihre Verpflichtungen aus dem Atomabkommen ein, nachdem sie aus dem Deal ausgestiegen hatten. Solche Fälle zählen zu den internationalen Verpflichtungen der Vereinigten Staaten und haben nichts damit zu tun, wer für die Regierung verantwortlich ist“.

JCPOA sei dank Resolution 2231 ein Teil des Völkerrechts geworden, sagte er und fügte hinzu, es sei nicht akzeptabel, wenn die Amerikaner erklären, dass sie aus dem Atomabkommen aussteigen können, weil es von einer anderen Regierung unterzeichnet worden sei und momentan eine andere Regierung an der Macht sei.

Takht-e Ravanchi verurteilte die Entscheidung der US-Regierung, das Waffenembargo, das gemäß dem Atomabkommen im Oktober des laufenden Jahres gelockert wird, zu verlängern.

Er fuhr fort, laut den Nachrichten versuchen die Amerikaner, ihre Ziele durch eine Resolution zu erreichen, aber diese Bemühungen widersprechen der Resolution 2231.

„USA haben selbst diese Resolution verletzt. In der Geschichte der Vereinten Nation ist es beispiellos, dass ein ständiges Mitglied des Sicherheitsrates gegen eine Resolution verstößt, die es selbst verabschiedet hat“, betonte er.

Er warnte die Mitglieder des Sicherheitsrates davor, dass jeder Schritt gegen die Verlängerung des Waffenembargos gegen den Iran im Widerspruch zu Bestimmungen der Resolution 2231 steht.

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