US-Widerstand gegen Irans Zugang zu IWF-Kredithilfe verletzt das „Prinzip des Rechts auf Gesundheit“

Teheran (IRNA) - Der Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates des Iran, Konteradmiral Ali Shamkhani, betonte, der Widerstand der USA gegen Irans Zugang zu den vom IWF wegen der Pandemie versprochenen Kredithilfen verstoße gegen das „Prinzip des Rechts auf Gesundheit“.

„Drittländer haben zwei Verpflichtungen. Sie müssen entweder ihre Beziehungen mit USA unterbrechen oder Maßnahmen ergreifen, um die bestehende illegale Situation zu beenden“, twitterte er am Samstag.

Er kritisierte Europa wegen seines Schweigens gegenüber den illegalen Aktionen der Trumps Regierung und schrieb: „Europa äußerte wie immer nur Bedauern“.

Die iranische Zentralbank hat beim Internationalen Währungsfonds (IWF) fünf Milliarden US-Dollar Soforthilfe beantragt, um Coronavirus-Pandemie zu bekämpfen, doch die USA haben es abgelehnt. Washington ist der größte Anteilseigner des IWF.

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgieva, erklärte am 4. März, die Epidemie sei „ein globales Problem, das nach einer globalen Reaktion verlangt“. Von der Epidemie betroffenen IWF-Mitgliedstaaten sollen Finanzhilfen in Höhe von insgesamt 50 Milliarden Dollar zur Verfügung gestellt werden.

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