Europa und Spanien müssen ihren Beitrag gegen illegale US-Aktionen leisten

Teheran (IRNA) – Der iranische Präsident verwies darauf, dass in schwierigen Situationen die Beziehungen zwischen den Ländern auf menschlichen Prinzipien beruhen sollten. „Von der Europäischen Union und Spanien wird erwartet, dass sie sich gegen diese illegale Handlung aussprechen.“

In einem Telefongespräch mit dem spanischen Premierminister drückte Hassan Rohani seine Solidarität mit dem spanischen Volk während der Corona-Krise und sagte: „Wir sind bereit, unsere Erfahrungen im Kampf gegen das Coronavirus zu teilen“.

Er sagte, dass in einer solchen Situation sollten die Beziehungen zwischen den Ländern auf menschlichen Prinzipien beruhen und feindliche Maßnahmen müssen angegangen werden. „Leider sehen wir, dass die Vereinigten Staaten unter diesen sehr schwierigen Bedingungen weiterhin Sanktionen gegen den Iran verhängen und diese sogar auf die Medizin anwenden.“

Rohani erinnerte daran, dass USA den Irans Zugang zu den Kredithilfen von Währungsfonds auch abgelehnt haben. „Von der Europäischen Union und Spanien wird erwartet, dass sie sich gegen diese illegale Handlung aussprechen.“

Irans Staatschef begrüßte den Vorschlag des spanischen Premierministers, die Gespräche und Verhandlungen zwischen den Außenministern beider Länder wieder aufzunehmen, um sich über wichtige bilaterale und internationale Fragen, einschließlich der Umsetzung des Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplans (JCPOA), auszutauschen, und betonte: „Wenn die anderen Länder alle ihre Verpflichtungen erfüllen, werden wir auch zu unseren Verpflichtungen zurückkehren“.

Der Präsident betonte die Notwendigkeit, die Abkommen zwischen den beiden Ländern umzusetzen, und äußerte die Hoffnung, dass die Beziehungen zwischen dem Iran und Spanien in allen Bereichen ausgebaut und vertieft werden.

„Angesichts der Tatsache, dass viele Länder von der Coronavirus-Pandemie betroffen sind, müssen sie zusammenarbeiten, um die Krankheit zu bekämpfen, insbesondere im wissenschaftlichen und medizinischen Bereich“, sagte er.

Der spanische Premierminister sprach dem Iran im Kampf gegen das Coronavirus sein Mitgefühl aus. „Zusätzlich zu den Sorgen um die Gesundheit der Menschen haben wir tiefe Bedenken hinsichtlich der Wirtschaftskrise, mit der unser Land in Zukunft konfrontiert sein wird.“

„Wir glauben, dass US-Sanktionen tiefgreifende Auswirkungen auf die iranische Wirtschaft und die Gesundheit der Menschen hatten, insbesondere in dieser schwierigen Zeit, in der Sie mit Coronavirus konfrontiert sind, und Spanien und die Europäische Union stimmen diesen Sanktionen nicht zu“, sagte Pedro Sanchez.

Der spanische Premierminister kündigte auch seine Unterstützung für die Aktivierung des Finanzmechanismus der Europäischen Union (INSTEX) an und sagte: „Wir haben auch den Beitritt zur INSTEX auf die Tagesordnung gesetzt“.

Pedro Sanchez beschrieb die Beziehungen zwischen dem Iran und Spanien als gut und sagte: „Es ist sehr wichtig, dass wir in dieser Situation unsere Handelsbeziehungen wieder aufnehmen“.

9407

Your Comment

You are replying to: .
5 + 9 =