12.04.2020, 16:32
Journalist ID: 2397
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Der Ökumenische Rat der Kirchen fordert Aufhebung der Sanktionen gegen Iran

Teheran (IRNA) - Der Ökumenische Rat der Kirchen und der nationale Kirchenrat der USA haben ihre tiefe Besorgnis über die Sanktionen der USA gegen die iranische Nation zum Ausdruck gebracht.

Nach einem Brief des Vorsitzenden der Organisation für Kultur und islamische Beziehungen des Iran, Abuzar Ebrahimi Torkaman, an den Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump, über die Aufhebung der Sanktionen gegen die iranische Nation, schrieben mehrere kirchliche Organisationen auf der ganzen Welt einen Brief an den Präsidenten der Vereinigten Staaten und erklärten, dass das iranische Gesundheitssystem unter dem einseitigen Embargo der Vereinigten Staaten leide.

In dem Schreiben wurde hervorgehoben, dass eine wirksame Reaktion auf die Pandemie ein beispielloses Maß an globaler Solidarität und Zusammenarbeit, besondere Sorgfalt für die am stärksten gefährdeten Personen und rasche Maßnahmen zur Minderung der Bedingungen erfordert.

Der Sprecher des iranischen Gesundheitsministeriums sagte am Sonntag, dass die Zahl der Todesfälle durch das Coronavirus im Iran mit 71.686 bestätigten Fällen auf 4.474 gestiegen ist.

In der Botschaft von Abouzar Ebrahimi Torkaman, Präsident der Organisation für islamische Kultur und Kommunikation, heißt es: „Obwohl der Internationale Gerichtshof darauf bestanden hat, dass die von den USA verhängten neuen Sanktionen den Handel in humanitären Angelegenheiten, den Luftverkehr oder die Lieferung von Arzneimitteln nicht umfassen sollte, haben aber jetzt illegale Washingtoner Embargos angesichts der Coronavirus-Pandemie die Behandlung von Patienten mit dem Virus behindert. Auf der anderen Seite weigert sich die US-Regierung ihre gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen, wenn die Menschheit einer globalen Katastrophe ausgesetzt ist und kollektive Solidarität fordert“.

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