11.04.2020, 13:56
Journalist ID: 2397
News Code: 83746460
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Irans Soziologenverband äußert Besorgnis über US-Sanktionen

Teheran (IRNA) - In einem Brief an International Sociological Association (ISA), European Sociological Association, American Sociological Association und Association for Middle East Studies äußerte die Sociological Association of Iran ihre tiefe Besorgnis über die anhaltenden Embargos der Vereinigten Staaten gegen den Iran sowie die Verschärfung der Sanktionen angesichts der gegenwärtigen kritischen Situation aufgrund der Covid-19-Pandemie.

Die einseitigen Sanktionen, die US-Präsident Trump gegen den Iran verhängt hat, haben sich auch auf die Bank- und Handelsbeziehungen der Islamischen Republik negativ ausgewirkt und sie haben es dem Iran praktisch schwer und manchmal unmöglich gemacht, humanitäre Hilfe zu erhalten oder die benötigten Medikamente und medizinischen Ausrüstungen zu beschaffen, prangert der am Freitag versendete Brief an.

Ebenso fügt er hinzu, dass die universitäre Forschung wie die Gesundheitsinfrastruktur des Landes mangels finanzieller Mittel in einer schwierigen Situation ist. Fortgesetzte Sanktionen werden zu einem erheblichen Rückgang der für die Bildung erforderlichen finanziellen Mittel führen, und die Sozialwissenschaften werden im Vergleich zu anderen für die Wirtschaft wesentlichen Bildungsbereichen des Landes stärker betroffen sein.

„Heute müssen wir mehr denn je die menschliche Solidarität stärken und unsere Aktionen koordinieren. Je mehr die Welt miteinander verbunden ist, desto mehr hängen unsere Probleme miteinander zusammen und desto mehr müssen wir uns auf eine globale Zusammenarbeit zubewegen, um sie anzugehen“, betonte die iranische Organisation.

In dem Brief heißt es, dass der Soziologenverband des Iran auf die Unterstützung ihrer internationalen Kollegen vertraut, um die gegen das iranische Volk verhängten US-Wirtschaftssanktionen aufzuheben.

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