07.04.2020, 16:38
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Russland warnt die USA vor den Folgen der Nichtaufhebung der Sanktionen gegen Iran

Moskau (IRNA) - Der ständige Vertreter Russlands bei internationalen Organisationen in Wien warnte die USA vor den negativen Folgen der Nichtaufhebung von Sanktionen gegen die Islamische Republik Iran.

"Die USA sind nicht bereit, die gegen den Iran verhängten Sanktionen aufzuheben. Ok, ignorieren wir die humanitären Überlegungen, aber diese Aktion von USA ist auf jeden Fall nicht pragmatisch, da sich das Coronavirus in die Nachbarländer ausbreiten und die 70.000 in der Region stationierten US-Truppen und eine große Anzahl von US-Bürgern betreffen kann“, twitterte Uljanow am Dienstag.

Ebenso betonte der russische Politiker in einem anderen Tweet die Notwendigkeit, den Zahlungskanal Instex auszubauen und mehr Länder an diesem Mechanismus zu beteiligen.

Das Auswärtige Amt Deutschlands bestätigte am 31. Dezember, dass die erste Transaktion des Zahlungssystems (INSTEX) erfolgreich durchgeführt worden sei.

Laut der Erklärung des Auswärtigen Amt, die per Twitter veröffentlicht wurde, bestätigten Deutschland, Frankreich und Großbritannien, dass so die Ausfuhr medizinischer Güter aus Europa nach Iran ermöglicht werden konnte.

Die drei europäischen Länder hatten den Zahlungskanal zum Umgehen der amerikanischen Wirtschaftssanktionen gegen den Iran gegründet. Die Zweckgesellschaft mit dem Namen Instex, eine Abkürzung für "Instrument in Support of Trade Exchanges", soll Firmen helfen, ihren legalen Handel mit dem Iran trotz scharfer US-Sanktionen aufrecht zu erhalten.

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