US-Sanktionen sind ein ernstes Hindernis für die Coronavirus-Bekämpfung im Iran

Teheran (IRNA) – Der iranische Botschafter in Schweden betonte, dass die illegalen Sanktionen der USA gegen das iranische Volk das Leben unschuldiger Menschen ins Visier genommen haben und ein ernstes Hindernis für die Konfrontation mit Corona im Iran darstelle.

Ahmad Masoumifar verwies am Donnerstag bei einem Treffen mit der Außenministerin von Schweden auf die historischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern, und erklärte, dass Iran und Schweden im Laufe der Geschichte immer konstruktive Beziehungen hatten.

Er batonte, es gebe ein gutes Potenzial für die Vertiefung und Ausweitung der Beziehungen, insbesondere im Handels- und Wirtschaftsbereich.

Ahmad Masoumifar wies auf die weltweitige Epidemie des Coronavirus hin, und erläuterte die vielen Maßnehmen des Iran, das Coronavirus zu bekämpfen.

„Die Regierung der Islamischen Republik Iran benötigt Zugang zu ihren finanziellen Ressourcen, um die Ausbreitung dieses Virus zu kontrollieren und zu verhindern und um die wirtschaftlichen Verluste der einkommensschwachen Gruppe auszugleichen“, sagte er weiter.

In Bezug auf die beiden Themen Multilateralismus und Menschenrechte, die zu den Grundsätzen der schwedischen Außenpolitik gehören, fügte Masoumifar hinzu: "Wir erwarten, dass Stockholm eine lautere Stimme hat, wenn es darum geht, einseitige US-Sanktionen gegen das iranische Volk aufzuheben und zu ignorieren".

Die Außenministerin von Schweden erklärte bei diesem Treffen, der Iran sei einer unserer Hauptpartner in  der Region von Westasien, und die Haltung von Schweden sei es, sich einseitigen Sanktionen zu widersetzen.

Sie stellte fest : „Wir arbeiten eng mit anderen europäischen Ländern zusammen, um Wege zu finden, um die Sanktionen für die Handelsbeziehungen mit dem Iran aufzuheben“. 

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