01.04.2020, 21:06
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Russland: INSTEX sollte die Transaktion von sanktionierten Waren durchführen

Moskau (IRNA) - Der ständige Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen kündigte an, dass Instex die Transaktionen von sanktionierten Waren durchführen sollte, um die Ausfuhr dieser Waren in den Iran zu ermöglichen.

“Deutschland, Frankreich und Großbritannien (E3) kündigten die erfolgreiche Ausfuhr medizinischer Geräte aus Europa in den Iran durch die erste Transaktion von INSTEX an“, twitterte Mikhail Ulyanov am Mittwoch.

Er gratulierte zum Start des Zahlungskanal von Instex und wünschte diesem Plan mehr Erfolg.

 Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini begrüßte auf ihrem Twitter-Account die erste Transaktion von INSTEX und sagte, dass Deutschland, Frankreich und Großbritannien die erste Transaktion erfolgreich durchgeführt und den Export von medizinischen Geräten aus der EU in den Iran erleichtert hätten.

 Das Auswärtige Amt Deutschlands bestätigte am Dienstag, dass die erste Transaktion des Zahlungssystems (INSTEX) erfolgreich durchgeführt worden sei.

Laut der Erklärung des Auswärtigen Amt, die per Twitter veröffentlicht wurde, bestätigten Deutschland, Frankreich und Großbritannien, dass so die Ausfuhr medizinischer Güter aus Europa nach Iran ermöglicht werden konnte.

Die drei europäischen Länder hatten den Zahlungskanal zum Umgehen der amerikanischen Wirtschaftssanktionen gegen den Iran gegründet. Die Zweckgesellschaft mit dem Namen Instex, eine Abkürzung für "Instrument in Support of Trade Exchanges", soll Firmen helfen, ihren legalen Handel mit dem Iran trotz scharfer US-Sanktionen aufrecht zu erhalten.

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