Unser Ziel ist es, den Handel mit Iran zu erleichtern und Atomabkommen aufrechtzuerhalten

Teheran (IRNA) – In Bezug auf die erste erfolgreiche Instex-Transaktion zwischen Europa und Iran kündigte der Generaldirektor für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung des Auswärtigen Amtes, Miguel Berger, an, sein Land werde versuchen, den Handel mit dem Iran zu erleichtern und das offiziell als JCPOA bekannte Atomabkommen von 2015 aufrechtzuerhalten.

Er schrieb am Dienstagabend auf seinem Twitter-Account, dies sei ein wichtiger Schritt zur Unterstützung der iranischen Bevölkerung durch die Bereitstellung medizinischer Geräte. INSTEX stelle die höchsten Standards für die Einhaltung des Atomabkommens sicher.

 Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini begrüßte auf ihrem Twitter-Account die erste Transaktion von INSTEX und sagte, dass Deutschland, Frankreich und Großbritannien die erste Transaktion erfolgreich durchgeführt und den Export von medizinischen Geräten aus der EU in den Iran erleichtert hätten.

 Das Auswärtige Amt Deutschlands bestätigte am Dienstag, dass die erste Transaktion des Zahlungssystems (INSTEX) erfolgreich durchgeführt worden sei.

Laut der Erklärung des Auswärtigen Amt, die per Twitter veröffentlicht wurde, bestätigten Deutschland, Frankreich und Großbritannien, dass so die Ausfuhr medizinischer Güter aus Europa nach Iran ermöglicht werden konnte.

Die drei europäischen Länder hatten den Zahlungskanal zum Umgehen der amerikanischen Wirtschaftssanktionen gegen den Iran gegründet. Die Zweckgesellschaft mit dem Namen Instex, eine Abkürzung für "Instrument in Support of Trade Exchanges", soll Firmen helfen, ihren legalen Handel mit dem Iran trotz scharfer US-Sanktionen aufrecht zu erhalten.

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