14.03.2020, 12:30
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Iran bestellt Schweizer Botschafter ein

Teheran (IRNA) – Das iranische Außenministerium bestellte den Schweizer Botschafter Markus Leitner ein, dessen Land die Interessen der USA in der Islamischen Republik vertritt, um gegen die Trumps Äußerungen zu protestieren.

Infolge der sinnlosen Äußerungen des US-Präsidenten sei der Schweizer Botschafter am Freitagabend in das iranische Außenministerium einbestellt worden, teilte der Sprecher des Ministeriums mit.

Am vergangenen Donnerstag hat Donald Trump der Islamischen Republik einen Angriff auf Militärstützpunkt Taji im Irak vorgeworfen.

„Anstatt andere zu beschuldigen, sollte der US-Präsident die falsche Politik der Vereinigten Staaten von Amerika im Zusammenhang der illegalen Präsenz im Irak und der Ermordung der irakischen Befehlshaber und Soldaten, die den Hauptgrund für den Hass der Iraker auf Amerika darstellen, anerkennen“, fügte Seyyed Abbas Mousavi hinzu.

Er sagte weiter: „Bei diesem Treffen wurde wiederholt, dass falsche Politik von Washington die gegenwärtigen Spannungen verursacht hat und die Beamten dieses Landes, besonders Trump, sich durch sinnlosen und gefährlichen Anschuldigungen ihrer Verantwortung nicht entziehen dürfen“.

Ihm zufolge wurde Markus Leitner vor jeder gedankenlosen Tat von Amerikanern und deren Konsequenten gewarnt.

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