US-Sanktionen verbieten Lieferung medizinischer Ausrüstungen und Medikamente an den Iran

Teheran (IRNA) - Der iranische Botschafter bei internationalen Organisationen in Wien, Kazem Garibabadi, betonte: „Die Verhängung von Beschränkungen oder Sanktionen jeglicher Art für die Bereitstellung von Medikamenten, insbesondere in dieser kritischen Situation, in der sich die ganze Welt einschließlich Iran mit Coronavirus auseinandersetzt, ist eine eklante Verletzung des Rechts auf Gesundheit und des Rechts auf Leben“.

Er sagte, dass die verbleibenden Parteien des Atomabkommens und die internationale Gemeinschaft das Abkommen retten sollten, indem sie praktische Schritte unternehmen, um das verlorene Vertrauen zu erneuern und das im Abkommen verlorene Gleichgewicht wiederherzustellen.

In seiner Rede in der Sitzung des UN-Gouverneursrates fügte er hinzu: „Die Islamische Republik Iran hat ihre Bereitschaft zum Ausdruck gebracht, zu allen Ausgleichsmaßnahmen, die sie gemäß den Artikeln 26 und 36 des Atomabkommens ergriffen hat, zurückzukehren. Es hängt jedoch davon ab, die verbleibenden Parteien ihren Verpflichtungen nachzukommen“.

„Der Iran selbst ist ein Opfer chemischer Waffen, die von einigen der sogenannten Mitglieder des Atomwaffensperrvertrags bereitgestellt wurden, und wurde vom Saddam-Regime eingesetzt, was dazu führte, dass 13.000 Iraner getötet und mehr als 100.000 behindert wurden“, erinnerte er daran.

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