05.03.2020, 17:21
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Gharibabadi warnt davor, Iran-IAEA-Zusammenarbeit zu zerstören

London (IRNA) - „Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) ist dafür verantwortlich, mit Weisheit die mögliche Zerstörung des Images der Zusammenarbeit zu verhindern, das der Iran mit der Agentur aufrechterhalten hat“, erklärte Irans Vertreter in Wien.

Dies wurde in einer Erklärung des iranischen Botschafters und ständigen Vertreters bei internationalen Organisationen in Wien, Kazem Gharibabadi, in Reaktion auf IAEA-Berichts über den Iran am Mittwoch bekannt gegeben.

In einem am Dienstag veröffentlichten Bericht wiederholte die IAEO die Behauptung, Iran habe der Behörde keinen Zutritt zu zwei Einrichtungen ermöglicht und keinen ausreichenden Beitrag zur Klärung von Fragen über nicht angegebenes Nuklearmaterial und nukleare Aktivitäten geleistet.

Der Generaldirektor der IAEO, Rafael Grossi, forderte den Iran auf, sofort zur Kooperation zurückzukehren und Zugang zu gewähren.

„Die Islamische Republik ist der Ansicht, dass die Vorlage von Dokumenten, die auf falschen Geheimdienstinformationsdiensten beruhen, nicht der Satzung der Agentur, des umfassenden Sicherungsabkommens und dem zusätzlichen Protokoll entspricht. Daher ist die Agentur weder befugt, solche Entscheidungen zu beantragen, noch kann die Islamische Republik Iran diesen Anforderungen nachkommen“, heißt es in der Erklärung.

Er fügte hinzu, dass der Iran keineswegs solch schlechte Innovationen akzeptiert und diese vermeintlichen Daten legitimiert habe. Er glaube daher, dass dies die Glaubwürdigkeit der Agentur untergraben und ihre Beziehungen zu den Mitgliedsländern schädigen werde.

„Die Islamische Republik Iran bekräftigt immer ihre Entschlossenheit, weiterhin mit der Agentur zusammenzuarbeiten, um ihren Verpflichtungen in vollem Umfang nachzukommen. Daher hat der Iran der Agentur angekündigt, bereit zu sein, einen politischen Dialog zur Förderung des gegenseitigen Verständnisses aufzunehmen. Der Iran nahm auch den Besuch des stellvertretenden Generaldirektors der IAEA, Massimo Aparo, zur weiteren Diskussion an, obwohl die Agentur lediglich einen schriftlichen Bericht veröffentlichte“, betonte Gharibabadi.

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