Iran: Die internationale Zusammenarbeit bei der Drogenbekämpfung entspricht nicht dem erwarteten Niveau

Teheran (IRNA) - Der Generalsekretär des iranischen Antidrogen-Hauptquartierserklärte, dass die internationale Zusammenarbeit bei der Drogenbekämpfung trotz der Maßnahmen des Iran nicht dem erwartendem Niveau entspreche. Er fügte hinzu, die vom Drogenhandel betroffenen Länder das Prinzip der gemeinsamen Verantwortung aufgegeben und ihre Rolle bei der Lösung dieser globalen Frage nicht gespielt haben.

Am Rande des 63. Jahrestreffens der Kommission der Vereinten Nationen für Suchtstoffe im Hauptquartier der Vereinten Nationen in Wien traf General Eskandar Momeni mit der Exekutivdirektorin des Büros der Vereinten Nationen für Drogen und Kriminalität, Ghada Wali, zusammen.

Momeni sagte bei diesem Treffen, dass „der Iran einer der Hauptpartner des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) in Westasien ist und über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung in der Zusammenarbeit mit dem Büro verfügt“.

Er fuhr fort, dass Teheran laut seinem Partnerschaftsprogramm, das vier Unterprogramme umfasse, versuche, seine Verpflichtungen zu erfüllen: Bekämpfung des Drogenhandels und rechtliche Angelegenheiten, Reduzierung der Nachfrage, Behandlung und Prävention, nachhaltige Entwicklung.

Obwohl der Bericht über den Opiumanbau jedes Jahr im Dezember in Afghanistan veröffentlicht wurde, erklärte der iranische Beamte, dass dieser Bericht 2019 nicht angekündigt wurde. „Da wir Nachbarn Afghanistans sind, sind wir das Land, das am stärksten von diesem Problem betroffen ist, und solche Berichte sind für uns von großer Bedeutung. Die wirtschaftliche, soziale und sicherheitspolitische Situation Afghanistans lässt uns nicht hoffen, dass dieses Problem in naher Zukunft die Kontrolle übernimmt.“

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