02.03.2020, 17:40
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Iran wartet auf die Umsetzungsphase des Schweizer Zahlungsmechanismus

Teheran (IRNA) - Der Chef der iranischen Zentralbank, Abdolnaser Hemmati, sagte in Reaktion auf den Start des Schweizer Finanzkanals, dass der Iran auf die Umsetzung der damit verbundenen Aktivitäten wartet.

Himmeti teilte auf seinem Instagram-Account mit: „Laut der Ankündigung des Schweizer Botschafters im Iran hat die US-Regierung die erforderlichen Ausnahmen ratifiziert, damit der Iran einige Teile des Vermögens der Zentralbank für die Einfuhr von Gütern und Medikamenten verwenden kann“.

Am 28. Februar hat die Schweiz in Zusammenarbeit mit den amerikanischen und iranischen Behörden einen entsprechenden Zahlungskanal geschaffen.. Das US-Finanzministerium behauptete, die SHTA sei voll funktionsfähig, so dass Unternehmen nun Lebensmittel, Medikamente und andere wichtige Güter in den Iran exportieren können. Das «Swiss Humanitarian Trade Arrangement» (SHTA) steht Schweizer Firmen im Nahrungsmittel-, Pharma- und Medizinalbereich offen. Ziel des SHTA ist, dass diese Unternehmen über einen zuverlässigen Zahlungskanal bei einer Schweizer Bank verfügen, über welchen die Bezahlung ihrer Exporte nach Iran sichergestellt ist. Die iranische Bevölkerung soll so zuverlässig mit Agrarrohstoffen, Nahrungsmitteln, Medikamenten und medizinischen Geräten versorgt werden.

Iranischer Beamte fügte hinzu: „Die USA haben bisher illegal Druck auf andere Länder ausgeübt und Ressourcen der Zentralbank blockiert“.

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