26.02.2020, 17:31
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Araghchi: Europa will Atomabkommen behalten

Teheran (IRNA) - Der stellvertretende iranische Außenminister Abbas Araghchi sagte, die europäischen Parteien des Atomabkommens seien bereit, es zu bewahren, und bekräftigte, dass der Deal „noch am Leben“ sei.

In einem Gespräch mit Reportern am Rande der 15. Sitzung der Gemeinsamen Kommission des Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplans (JCPOA) am Mittwoch in Wien verwies Araghchi auf die Bereitschaft der europäischen Seiten, den Deal beizubehalten.

Er bedankte sich bei europäischen Ländern für ihre Bemühungen um Implementierung des INSTEX (Zweckgesellschaft für den Iran-Handel nach der Aktivierung der US-Sanktionen).

In Bezug auf Reduzierung der Verpflichtungen aus dem Atomabkommen sagte er, dass Iran darauf zielte, Gleichgewicht zu erreichen.

Nachdem Iran offiziell den fünften Schritt in diesem Rahmen unternahm, erklärte Araghchi: „Der fünfte Schritt des Iran zur Reduzierung der Verpflichtungen aus dem Atomabkommen bedeutet nicht den Zusammenbruch des Atomabkommens oder den Rückzug des Iran aus diesem Deal. Wir haben nur ein vernünftiges Gleichgewicht erreicht“.

Die gemeinsame Sitzung der Kommission fand auf der Ebene der stellvertretenden Außenminister und Generaldirektoren von G4 + 1 statt, an der Vertreter aus der EU, Deutschland, Frankreich, Russland, China, Großbritannien und dem Iran teilnahmen.

Das Treffen wurde von Araghchi und der Generalsekretärin des Europäischen Auswärtigen Dienstes, Helga Schmid, gemeinsam geleitet.

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