Iran betrachtet die Präsenz der US-Streitkräfte als einen Unsicherheitsfaktor in der Region

Teheran (IRNA) - Die iranische Vertretung bei den Vereinten Nationen betrachtete die Vorwürfe amerikanischer Beamter, die den Iran für den Angriff auf saudische Ölanlagen im vergangenen September verantwortlich machten, als Fortsetzung der Verbreitung von Lügen Amerikas. Der Erklärung zufolge führt die Präsenz der US-Streitkräfte zur Unsicherheit in der Region.

„Die Presserklärung der US-Vertretung am 13. Februar beruht auf Lügen. Einige Stunden nach dem Angriff auf saudische Ölanlagen am 14. September 2019 machten USA ohne einen Grund den Iran dafür verantwortlich, aber bis heute konnten sie keine Beweise für diese Anschuldigungen vorlegen“, fügte Majid Takht-e Ravanchi, der ständige Vertreter des Iran bei UN, hinzu.

Ihm zufolge geht die Desinformationskampagne der USA gegen den Iran weiter, wie die jüngste, die sich es um Jemen handelt. Die Vereinigten Staaten greifen auf jeden Vorwand zurück, um ihre Vorwürfe zu beweisen. Der jüngste Bericht enthält nichts, was die amerikanischen Vorwürfe beweisen könnte, die der Iran bereits zurückgewiesen hat.

Takht-e Ravanchi fügte hinzu, dass die Hauptfaktoren, die zur Instabilität und Unsicherheit am Persischen Golf beitragen, darin bestehen, dass die Vereinigten Staaten eine große Anzahl von Truppen und militärischer Ausrüstung in der Region einsetzen, indem sie ihre fortschrittlichen Waffen an ihre Verbündeten im Nahen Osten liefern.

In der Presseerklärung heißt es, dass die Vereinigten Staaten, anstatt andere zu drohen, all ihrer spaltenden Politik und ihren destabilisierenden Aktivitäten in der Region ein Ende setzen sollten.

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