Iran bringt seine Bereitschaft zum Ausdruck, Streitfragen zwischen der Türkei und Syrien in Bezug auf Idlib beizulegen

Teheran (IRNA) - Der ständige Botschafter des Iran bei den Vereinten Nationen erklärte am Donnerstag, dass die Islamische Republik als wichtigstes Mitglied des Friedensprozesses von Astana bereit sei, bei Streitigkeiten zwischen Damaskus und Ankara in der Provinz Idlib zu vermitteln.

In seiner Rede vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zur Lage in Idlib, Syrien, sagte Madjid Tacht-e Ravantschi, dass die Lage in dieser Region sehr ernst sei und dass so bald wie möglich Maßnahmen ergriffen werden müssen, um zu verhindern, dass die Krise außer Kontrolle gerate.

„Während der Kampf gegen Terroristen fortgesetzt werden muss, ist es wichtig, die Zivilen so gut wie möglich zu schützen. Wir haben dies immer in allen Dokumenten des Astana-Prozesses betont“, sagte er.

Der hochrangige iranische Diplomat drängte auch auf die vollständige Umsetzung des Abkommens von Sotschi über Idlib im Einklang mit den Sitzungen des Astana-Prozesses.

„Wir müssen diese Krise politisch lösen und gleichzeitig Terroristen daran hindern, diese Gelegenheit zu nutzen, um ihre Positionen zu stärken, Idlib in einen sicheren Hafen zu verwandeln und mehr Zivilisten anzugreifen“, betonte er.

Tacht-e Ravantschi erinnerte abschließend daran, dass das in Kürze in Teheran veranstaltete Treffen zum Astana-Prozess eine „wichtige und einzigartige Gelegenheit“ sein wird, die aktuelle Situation in Syrien umfassend zu untersuchen.

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