28.01.2020, 09:57
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Zarif: Trumps „Jahrhundert-Deal“ wird bei Ankunft tot sein

Teheran (IRNA) - Der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif hat den „wahnhaften Jahrhundert-Deal“ des US-Präsidenten Donald Trump über den jahrzehntelangen israelisch-palästinensischen Konflikt abgelehnt und betont, dass er „bei seiner Ankunft tot sein wird“.

Zarif stellte in einem Tweet am Montag fest, dass die Welt, anstatt den sogenannten Deal des Jahrhunderts zu fördern, das Recht aller palästinensischen Völker auf Selbstbestimmung respektieren muss.

„Anstelle eines wahnhaften ‚Jahrhundert-Deal‘, der bei seiner Ankunft tot sein wird, sollten selbst beschriebene Vorkämpfer der Demokratie die von Ayatollah Khamenei vorgeschlagene demokratische Lösung des Iran akzeptieren“, twitterte der iranische Außenminister.

Er fügte hinzu, dass die beste Lösung zur Beendigung der Besetzung der palästinensischen Gebiete durch Israel das vom Führer der Islamischen Revolution, Ayatollah Seyyed Ali Khamenei, vorgeschlagene Referendum ist, das es den in Palästina lebenden Völkern ermöglichen würde, ihren Beitrag zur Bestimmung ihrer Zukunft zu leisten.

Obwohl der vollständige US-Plan für den israelisch-palästinensischen Konflikt noch nicht veröffentlicht wurde, wurde er von den israelischen Medien als ein Abkommen bezeichnet, das fast alle Forderungen des Tel Aviv-Regimes erfüllt, um möglicherweise eines Tages einen palästinensischen Staat anzuerkennen.

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Der Plan wurde bereits von allen palästinensischen Fraktionen einstimmig abgelehnt.

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