27.01.2020, 15:25
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Zarif kritisiert Trumps „kulturellen Terrorismus“ gegen den Iran

Teheran (IRNA) - Der iranische Außenminister sagte, die Drohung des US-Präsidenten Donald Trump, 52 kulturell wichtige Zentren im Iran anzugreifen, liege das Akt des „internationalen kulturellen Terrorismus“ zugrunde.

Während eines Kulturtreffens in der Nationalbibliothek in Teheran am Montag sagte Mohammad Javad Zarif, dass Trumps Bedrohung an die zerstörerischen Handlungen in der Zeitgeschichte erinnere, die einige kriegstreibende oder terroristische Gruppen gegen internationale Kulturgüter begangen hatten.

Trump twitterte am 4. Januar, einen Tag nachdem die USA General Qassem Soleimani ermordet hatten, wenn die Islamische Republik Vergeltung für die gezielte Tötung Soleimanis üben wolle, könnten sie 52 iranische Kulturstätten ins Visier nehmen.

Zarif verwies auf die Übereinkommen von 1972 zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt und betonte, dass laut diesem Übereinkommen jeder absichtliche und Abzugslose Angriff auf Kultur- und Naturerbe der Mitgliedsländer abgelehnt wird.

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