24.01.2020, 21:11
Journalist ID: 2397
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 „Normale“ Länder weigern sich nicht zu verhandeln

Teheran (IRNA) - Der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif hat seinen saudischen Amtskollegen wegen Äußerungen gegen die Islamische Republik kritisiert. Er sagte, ein „normales“ Land weigere sich nicht zu verhandeln.

Der saudische Außenminister Adel al-Jubeir teilte am Donnerstag mit, dass die Aufnahme der Beziehungen zum Iran möglich sein wird, wenn „die Iraner guten Willen zeigen“. “Die Iraner müssen ihr Verhalten und ihre Politik ändern.“

In seinem Tweet sagte Zarif, Saudi-Arabien könne nicht als „normales“ Land bezeichnet werden, als es im Jemen eine humanitäre Krise auslöste und seinen dissidenten Journalisten Jamal Khashoggi im türkischen Konsulat des Königreichs tötete.

„„In „normalen“ Ländern gibt es keine als Konsulate getarnten Schlachthöfe. „Normale“ Länder greifen ihre Nachbarn nicht an, verursachen keine humanitäre Krise und weigern sich zu verhandeln“, sagte er.

Der iranische Top-Diplomat sagte jedoch, Teheran sei ohne Vorbedingungen zu Gesprächen bereit.

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