19.01.2020, 11:01
Journalist ID: 2397
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EU sollte fair mit Atomabkommen umgehen

Teheran (IRNA) - Der iranische Parlamentspräsident Ali Larijani warnte die Europäische Union, dass das Land seine Zusammenarbeit mit der IAEA überdenken würde, falls sie unfaire Handlung in Bezug auf den „Streitschlichtungsmechanismus“ beging.

„Wir werden nicht damit anfangen, sondern gemäß den Maßnahmen der Europäer handeln. Deshalb ist es besser, dass sie damit fair und vernünftig umgehen“, fügte er hinzu.

Frankreich, Großbritannien und Deutschland haben kürzlich ihre Entscheidung bekannt gegeben, den Streitschlichtungsmechanismus im Nuklearabkommens auszulösen, der zur Wiederherstellung von UN-Sanktionen gegen die Islamische Republik führen könnte. E3 sagte, die Maßnahme sei eine Reaktion auf die Reduzierung der Verpflichtungen des Iran gegenüber dem Nukleardeal.

Ali Larijani sagte in der heutigen Parlamentssitzung, diese Maßnahme habe nichts mit dem zu tun, was der Iran getan habe, sondern mit der Angst Europas vor den Vereinigten Staaten.

„Es ist bedauerlich, dass ein europäischer Außenminister ausdrücklich erklärt hat, die USA hätten ihnen gedroht, die Autozölle um 25% zu erhöhen, wenn sie den Streitschlichtungsmechanismus nicht aktiviert hätten“, sagte Larijani.

Er fügte hinzu: „Das Problem ist also nicht das Verhalten des Iran, da die Europäer selbst die USA wiederholt wegen ihres Rückzugs aus dem Atomabkommen tadelten. Das Problem sind vielmehr die Bedrohungen der USA, dass ein wirtschaftlich starkes Land im Europa zu einem unfairen und demütigenden Ansatz zwingt“.

„Der Iran hat nichts vor, zu drohen, aber wir stellen offen fest, dass wir, wenn Europa aus irgendeinem Grund einen unfairen Ansatz bei der Verwendung des Artikels 37 im Atomabkommen verfolgt, eine ernsthafte Entscheidung über unsere Zusammenarbeit mit der IAEA treffen werden, und der Plan ist im iranischen Parlament fertig“, sagte Larijani.



 

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