18.01.2020, 11:32
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Russland warnt die EU3 vor Maßnahmen gegen das iranische Atomabkommen

Moskau (IRNA) - Der ständige Vertreter Russlands bei internationalen Organisationen in Wien und der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO), Michail Uljanow, teilte mit, dass Russland die EU3 (Großbritannien, Frankreich und Deutschland) vor ihren Maßnahmen zur Aktivierung des Streitschlichtungsmechanismus gewarnt habe.

Michail Uljanow betonte am Sonntag in einem Gespräch mit IRNA die Opposition Russlands gegen diesen Streitschlichtungsmechanismus im Artikel 36 des Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplans (JCPOA) und stellte fest, Kremel beurteile diese Aktion dieser europäischen Länder negativ.

Die Minister der europäischen Staaten - Frankreich, Deutschland und Großbritannien - aktivierte am Dienstag Erklärung den Streitschlichtungsmechanismus des Atomabkommens, um den Druck auf den Iran zu erhöhen.

"Wir warnten die westlichen Partner vor den negativen Folgen dieser Aktionen", fügte er hinzu.

Auf einer Frage über die Reaktion des Iran auf diese Aktion der EU3 antwortete er: "Es ist unmöglich, iranische Partner in solch heiklen Fragen zu beraten, insbesondere durch die Medien".

Russische Beamte haben in den letzten Tagen drei europäische Länder - Frankreich, Großbritannien und Deutschland - für ihre Maßnahmen gegen das iranische Atomabkommen kritisiert.

Der stellvertretende Außenminister der russischen Föderation, Sergey Rybakov, verwies am Freitag auf einer Pressekonferenz auf diese Aktion der EU3 zur Aktivierung des Streitschlichtungsmechanismus, und betonte, dies sei eine besorgniserregende Situation.

Er erklärte, dass die europäischen Länder auf der Erfüllung der iranischen JCPOA-Verpflichtungen bestanden, und sagte weiter, Europa kritisiere die USA für die Ausstieg aus dem iranischen Atomabkommen und fordere den Iran jedoch nachdrücklich auf, dieses Abkommen vollständig umzusetzen.

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