Rouhani: US-Militärpräsenz in der Region führt zu Spannungen

Teheran (IRNA) – In einem Telefonat mit dem schwedischen Premierminister sagte der iranische Präsident Hassan Rouhani, dass die US-Militärpräsenz in der Region zu Spannungen und zur Wut der Nationen führte.

In diesem Telefongespräch am Sonntag verwies Hassan Rouhani auf die Notwendigkeit, die Souveränität und die territoriale Integrität der Staaten zu respektieren und Stabilität und Sicherheit in der Region zu fördern.

Er sprach telefonisch mit dem schwedischen Ministerpräsidenten Stefan Löfven und drückte sein Beileid aus, dass mehrere schwedische Staatsangehörige beim Absturz des ukrainischen Flugzeugs ums Leben gekommen waren. "Die Islamische Republik Iran wird ihre Untersuchungen fortsetzen, bis die endgültigen Ergebnisse vorliegen, und die öffentliche Meinung klar über die Ergebnisse informieren."

Der Präsident bezeichnete die "aufrichtige" Aufnahme der iranischen Streitkräfte in Bezug auf die Ursache des Absturzes des ukrainischen Flugzeugs nach den ersten Ermittlungen als wichtig und wertvoll und sagte: "Wir müssen versuchen, solche schockierenden Ereignisse überall auf der Welt zu verhindern".

Rohani stellte fest, dass die US-Militärpräsenz in der Region und die Ermordung von General Soleimani zu Spannungen in der Region und in wütenden Nationen geführt haben.

Er fügte hinzu: "Wir müssen alle zusammenzuarbeiten, um die Sicherheit in der Region wiederherzustellen und die Ruhe in dieser Region zurückzubringen". Er sprach von der Tatsache, dass die Probleme der Region nur von den Ländern der Regio und durch einen politischen Dialog gelöst werden sollten und betonte, dass "die Souveränität der Länder geachtet werden muss".

Rouhani bezeichnete den Angriff auf den Militärstützpunkt Ain Assad gemäß Abschnitt 51 der Charta der Vereinten Nationen zur legitimen Verteidigung des Iran als "völlig legitim" und fügte hinzu: "Amerikaner sind für die jüngsten Ereignisse in der Region veratwortlich und wir müssen alle amerikanische Verbrechen in der Region verurteilen".

Der schwedische Premierminister Stefan Löfven drückte seinerseits sein aufrichtiges Beileid für den Tod einiger Iraner bei dem Flugzeugabsturz aus und würdigte den Iran dafür, die Verantwortung für diesen Unfall zu übernehmen.

Er forderte eine transparente Untersuchung, um die Ursache des Unfalls zu finden, und kündigte die Bereitschaft Schwedens an, sich an diesen Untersuchungen zu beteiligen.

Er sagte auch, dass die Spannungen in der Region heute beispiellos zugenommen haben und sagte: "Jeder muss Zurückhaltung üben und die Souveränität und territoriale Integrität anderer Länder respektieren, um Stabilität und Sicherheit herzustellen".

"Schweden ist mit anderen EU-Ländern gegen eskalierende Spannungen in der Region und begrüßt die Entwicklung der Beziehungen und der Zusammenarbeit mit dem Iran zur Förderung der regionalen Stabilität und Sicherheit", sagte er.

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