07.01.2020, 13:15
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Araghchi: Fünfter Schritt bedeutet nicht Irans Ausstieg aus dem Atomabkommen

Teheran (IRNA) – „Der fünfte Schritt des Iran zur Reduzierung der Verpflichtungen aus dem Atomabkommen bedeutet nicht den Zusammenbruch des Atomabkommens oder den Rückzug des Iran aus diesem Deal. Wir haben nur ein vernünftiges Gleichgewicht erreicht“. Dies erklärte am Dienstag der stellvertretende iranische Außenminister Abbas Araghchi.

„Wie bereits in einer Regierungserklärung angekündigt wurde, haben wir den fünften und letzten Schritt unternommen, um unsere Verpflichtungen im Rahmen des Nukleardeals (offiziell JCPOA) zu reduzieren, und es wird keinen weiteren Schritt geben“, fügte er am Rande des Teheraner Dialogforums hinzu.

Ihm zufolge gibt es im Bereich der Urananreicherung keine Beschränkungen mehr für Teheran. „Die Menge von angereichertem Uran hängt in der Praxis vom Plan der iranischen Atomenergieorganisation und den Bedürfnissen des Landes ab“.

Das Nuklearprogramm der Islamischen Republik Iran unterliegt keinen operationellen Beschränkungen mehr, einschließlich Anreicherungskapazität, Anreicherungsprozentsatz, Menge an angereichertem Material sowie Forschung und Entwicklung, heißt es in der Erklärung der iranischen Regierung, die am Sonntagabend.

Araghchi sagte, durch den US-Ausstieg aus dem Atomabkommen verlor es das Gleichgewicht. „Jetzt haben wir durch die Reduzierung unserer Verpflichtungen im Rahmen des Deals ein vernünftiges Gleichgewicht erreicht.“

Er stellte erneut fest, dass die Maßnahmen des Iran rückgängig seien und der Iran zu den vorherigen Bedingungen zurückkehren werde, wenn die Interessen Teherans von anderen Parteien gewahrt werden.

„JCPOA kann überleben, wenn andere Parteien des Atomabkommens dies wollen“, betonte er.

Er forderte die am Atomabkommen beteiligten Länder auf, Eskalation der Spannungen zu verhindern.

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