05.01.2020, 15:38
Journalist ID: 2387
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Zum dritten Mal: Iran bestellt Schweizer Botschafter ein

Teheran (IRNA) – Iran bestellte den Schweizer Botschter als Vertreter der USA zum dritten Mal am Sonntag ein, um nachdrücklich gegen die Drohungen und Verstöße des US-Präsidenten gegen die grundlegenden internationalen Gesetze zu protestieren.

 Der stellvertretende iranische Außenminister Abbas Araghchi erklärte, dass die feindseligen Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump ein klares Beispiel für Kriegsverbrechen seien.

Araghchi bezeichnete die feindseligen, einschüchternden und rechtwidrigen Aussagen des US-Präsidenten als inakzeptabel und fügte hinzu, diese Aussagen verstoßen vollständig gegen das Völkerrecht.

Er wies auf die Drohung des US-Präsidenten hin, Kulturzentren im Iran anzugreifen, und sagte weiter, eine solche Drohung erinnere an die mongolische Invasion oder an Maßnahmen terroristischer und krimineller Gruppen bei der Zerstörung kultureller und historischer Stätten, was nach internationalem Recht ein "Kriegsverbrechen" sei.

"Die Islamische Republik Iran wird keiner Bedrohung oder Einschüchterung ausgesetzt sein, und ist bereit, auf jede Bedrohung oder Aktion gegen seine Sicherheit und territoriale Integrität zu reagieren", betonte er.

  Abbas Araghchi fügte hinzu, auf Ersuchen der iranischen Regierung und Nation habe die Islamische Republik neben allen politischen und rechtlichen Maßnahmen das unbestrittene Recht, auf die Ermordung von Märtyrer Qassem Soleimani zu richtiger Zeit an richtigem Ort zu reagieren.

Der schweizersche Botschafter gab bekannt, dass er die Botschaft des Iran so bald wie möglich an US-Regierungsbeamte übermitteln werde.

Donald Trump droht mit Angriffen auf 52 Ziele im Iran.

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