01.01.2020, 14:41
Journalist ID: 2397
News Code: 83616805
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Schwere Nacht der US-Botschaft in Bagdad

Bagdad (IRNA) – Nach dem Angriff der wütenden Demonstranten auf die US-Botschaft im Irak patrouillierten die irakischen Hubschrauber weiter im Gebäude der US-Vertretung und der hochgesicherten «Grünen Zone».

Ein intensives Schuss-Geräusch war mehrere Kilometer von dieser Botschaft entfernt zu hören.

Die US-Botschaft drohte mehrmals, dass Demonstranten angegriffen würden, wenn sie die Botschaft nicht verlassen würden.

Andererseits deuten einige Berichte darauf hin, dass US-Truppen, die an der Basis von Ain al-Asad stationiert sind, in Richtung Bagdad fliegen, um die Sicherheitskräfte der Botschaft zu unterstützen.

In einem anderen Bericht heißt es, der irakische Befehlshaber der Spezialkräfte habe die Einreise eines Militärkonvois von mehr als 20 Kampffahrzeuge mit US-Soldaten in die Grüne Zone in Bagdad und die US-Botschaft verhindert.

Die US-Regierung teilte am Dienstagabend mit, dass der US-Botschafter und seine Mitarbeiter in Sicherheit sind.

Die Demonstrationen vor der US-Botschaft begannen am Dienstagnachmittag und nach mehr als 12 Stunden gingen die Proteste weiter. Demonstranten kündigten an, ihre Haltung bis zur vollständigen Schließung der US-Botschaft und die Entlassung des US-Botschafters fortgesetzt wird.

Mit der Eskalation der Proteste feuerten die US-Sicherheitskräfte Tränengas ab, um die Menschenmenge zu vertreiben.

Die Proteste vor der US-Botschaft begannen unmittelbar nach der Beerdigung von Mitgliedern der Al-Hashd al-Shaabi-Gruppe, die bei den Angriffen von US-Drohnen ums Leben kamen.

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