01.01.2020, 10:17
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Iran: Amerikaner sollten ihrer destruktiven Politik in der Region ein Ende setzen

Teheran (IRNA) - Der Iran hat die Vereinigten Staaten aufgefordert, ihre destruktive Politik in der Region zu beenden. Er hat Washingtons unbegründete Anschuldigung zurückgewiesen, dass die Islamische Republik stünde hinter den Protesten gegen die USA im Irak.

Der iranische Außenministeriumssprecher Seyyed Abbas Mousavi machte diese Bemerkung am Dienstag in Reaktion auf Entwicklungen im Irak nach dem US-Angriff auf das arabische Land.

Die US-Streitkräfte führten am Sonntag Luftangriffe auf eine Reihe von Stützpunkte der Haschd-al-Schaabi-Miliz durch, die mindestens 25 Tote und weitere 51 Verletzte hinterlassen. Diese Besetzung löste am Dienstag massive öffentliche Wut im Irak aus. Demonstranten stürmten die US-Botschaft in Bagdad.

„Die erstaunliche Frechheit der US-Beamten ist so groß, dass sie nach dem Massaker an 25 Menschen und der Verletzung einer großen Anzahl von Irakern und der Verletzung der territorialen Integrität und der nationalen Souveränität des Irak den Ursprung der Proteste der Iraker gegen diese brutalen Aktionen im Rahmen einer eklatanten und unappetitlichen Schuldzuweisung auf die Islamische Republik Iran zurückführen“, betonte er.

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums fügte hinzu, Washington dürfe nicht erwarten, dass die Iraker über das Blutvergießen schweigen.

Der Diplomat sagte weiter: „Die Amerikaner haben einerseits die Toleranz und die Forderung der Iraker nach Unabhängigkeit ignoriert und andererseits ihre eigene Rolle bei der Unterstützung des ehemaligen Diktators Saddam Hussein und der Entstehung der Terroristengruppe Daesh vergessen“.

Mousavi warnte auch amerikanische Beamte vor einer sorglosen Reaktion und forderte das Weiße Haus auf, über seine destruktive Politik in der Region nachzudenken.

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