01.01.2020, 10:19
Journalist ID: 2387
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Zarif hält den Ausstieg der EU aus dem Atomabkommen Irans für unwahrscheinlich

Peking (IRNA) – Der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif sagte am Dienstag in Reaktion auf Gerüchte über einen möglichen europäischen Rückzug aus dem Atomabkommen, es sei unwahrscheinlich, dass Europa aus dem iranischen Atomabkommen aussteige.

Auf einer Frage über die nächsten Schritte des Iran, seine Verpflichtungen im Rahmen des Atomabkommens zu reduzieren, antwortete er: "Das Hauptproblem bei dem Atomabkommen, über das sich die chinesische und die russische Seite einig sind, ist, dass die Vereinigten Staaten sich zurückgezogen haben und Störungen für andere verursacht haben und so es bedrohen".

Er fügte hinzu, leider könnten die Europäer in den letzten Jahren nicht unabhängig von den USA handeln, und die Europäer sollen praktische Maßnahmen in Bezug auf das Atomabkommen Irans ergreifen.

Der Außenminister der Islamischen Republik Iran erinnerte an die Umkehrbarkeit der Schritte des Iran zur Reduzierung seiner Verpflichtungen im Rahmen des JCPOA und erklärte weiter: "Wenn wir praktische Maßnahmen seitens Europas sehen, um unsere Verpflichtungen zu erfüllen, und nicht um die Verpflichtungen der USA zu kompensieren, sind wir auch bereit, zur vorherigen Situation zurückzukehren".

** Russland und China sind die engsten politischen und strategischen Partner des Iran

Zarif bezeichnete Russland und China als die beiden engsten politischen und strategischen Partner des Iran und erklärte, dass im Rahmen der bilateralen, regionalen und internationalen Zusammenarbeit stets politische Konsultationen zwischen den drei Ländern stattfinden sollten.

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