Iran fordert engere multilaterale Zusammenarbeit

Teheran (IRNA) - Der Parlamentspräsident des Iran forderte die Mitgliedstaaten des asiatischen Parlaments (APA) auf, den iranischen Resolutionsentwurf zu billigen, der die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsländern zum Schutz und zur Förderung des Multilateralismus berücksichtigt.

In einer Rede bei der 12. Generalversammlung der asiatischen Parlamente (APA) in der Stadt Istanbul, der Türkei, erklärte Ali Larijani am Samstag: "Ich hoffe, dass die Parlamente nach dem Konsens dieser Entschließung der Versammlung eine klare Botschaft übermitteln werden, um den Dialog über Elemente des Verständnisses, der Zusammenarbeit und des gemeinsamen Interesses auf regionaler und sogar globaler Ebene zu unterstützen und den Multilateralismus mehr denn je zu fördern".

"Leider haben wir in den letzten Jahren gelegentlich das feindliche Verhalten durch die USA gegenüber einigen Ländern erlebt, darunter China, Russland, Iran und die Türkei. Aber einen Rückblick auf vergangene Ereignisse zeigt jedoch, dass diese Abenteuer, die darauf abzielen, die Hindernisse in den Weg dieser Länder zu legen", fügte er hinzu.

Larijani verwies auf das Verhalten der USA gegenüber der iranischen Atomfrage und sagte: "Könnten Sie bisjetzt die Entwicklung des Nuklearwissens iranischer Wissenschaftler stoppen? Nein, heute haben die iranischen Nuklearexperten neue Generationen von Nukleartechnologie erworben".

Am Ende seiner Rede betonte Ali Larijani die Notwendigkeit der kommerziellen und asiatischen Strukturen, des asiatischen Währungsaustauschs, der asiatischen Militär- und Sicherheitsabkommen sowie der asiatischen wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit.

 Der iranische Parlamentspräsident reiste am frühen Samstag an der Spitze einer hochrangigen parlamentischen Delegation in die Türkei, um an der 12. Generalversammlung der asiatischen Parlamente (APA) teilzunehmen.

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