07.12.2019, 14:08
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Russland wird das Fordo-Modernisierungsprojekt im Iran vollständig umsetzen

Moskau (IRNA) - Der stellvertretende Außenminister der russischen Föderation, Sergey Rybakov, kündigte an, Russland werde das Projekt zur Modernisierung des iranischen Fordo-Atomkraftwerks vollständig umsetzen, das zum jetzigen Zeitpunkt eingestellt worden sei.

"Wir machen jetzt eine Pause. Wir geben das Projekt nicht auf. Es wird aber vollständig umgesetzt", sagte er gegenüber Reportern.

Er merkte jedoch an, dass Russland Zeit brauchen werde, um auf die neuen Umstände, einschließlich die Einleitung von Gas in die Zentrifugen von Fordo durch Iran und die neuen US-Sanktionen gegen Iran ab dem 15. Dezember, zu reagieren.

In Bezug auf das iranische Atomabkommen erklärte er weiter: "Wir glauben, dass die verbleibenden Mitglieder des gemeinsamen umfassenden Aktionsplans keinen Streitbeilegungsmechanismus anstreben sollten, bei dem der Hauptzweck der Bekämpfung der US-Destruktivpolitik darin besteht, das Atomakommen endgültig zu beenden".

"Gegenwärtig besteht das Hauptziel darin, die Kohärenz der Bemühungen der übrigen Länder zu gewährleisten. Es ist eine kollektive Konfrontation mit der destruktiven Politik Washingtons", betonte Sergey Rybakov.

Die 14. Sitzung der gemeinsamen Kommission des iranischen Nuklearabkommens fand am frühen Freitag in Wien statt.

Der stellvertretende iranische Außenminister Abbas Araghchi erklärte am Ende dieser Sitzung in Wien, alle Mitglieder dieser Sitzung haben bekräftigt, dass die Vereinigten Staaten die Ursache der Spannungen in Bezug auf das iranische Atomankommen seien.

"Die Mitglieder betonten auch, dass dieses internationale Abkommen nicht fortgesetzt werden kann, wenn der Iran von den wirtschaftlichen Vorteilen des Atomabkommens nicht profitieren könnte", sagte Araghchi weiter.

Er bezeichnete sein erstes Treffen mit dem Generaldirektor der Internationalen Atomenergieorganisation Rafael Grossi sehr nutzlich.

Er zitierte den Generaldirektor der Internationalen Atomenergieorganisation mit diesen Wortern, dass die bisherigen Zusammenarbeiten dieses internationalen Gremiums mit dem Iran fortgesetzt werden sollen.

  

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