04.12.2019, 11:50
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Iran ist gegen Entsendung von japanischen Soldaten in Nahen Osten

Peking (IRNA) - Iranischer Topdiplomat Seyyed Abbas Araghchi lehnte Japans Plan ab, Selbstverteidigungskräfte in den Nahen Osten zu entsenden, um die sichere Navigation von Handelsschiffen zu gewährleisten.

Der stellvertretende iranische Außenminister Abbas Araghchi sagte in einem Interview mit NHK am Dienstag bei seinem Besuch in Japan, Teheran warte auf die endgültige Entscheidung Japans, aber es glaube nicht, dass die Anwesenheit ausländischer Streitkräfte in der Region dazu beitragen würde, Stabilität, Sicherheit oder Frieden zu stärken.

Er verwies auf die vorgeschlagene Hormuz-Friedensinitiative von Präsident Rohani in New York und sagte: "Um Sicherheit, Frieden und Stabilität im Persischen Golf und in der Straße von Hormos zu gewährleiste, lädet Iran alle Länder an, die von den Entwicklungen im Persischen Golf und in der Straße von Hormuz betroffen werden, sich der dieser Initiative anzuschließen.

Der Diplomat stellte fest, dass er dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe bei einem Treffen die Haltung des Iran mitgeteilt hatte.

Araghchi sagte, die US-Politik sei die Hauptursache für eskalierende Spannungen im Nahen Osten. Er kritisierte die USA dafür, dass sie dem Iran „maximalen Druck“ auferlegt und sich aus dem Atomabkommen von 2015 zurückzieht.

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