29.11.2019, 18:11
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Araghchi: Für Rettung des Atomabkommens gibt es noch Hoffnung

Teheran (IRNA) - Der stellvertretende Außenminister für politische Angelegenheiten, Abbas Araghchi, sagte am Donnerstag, es bestehe immer noch Hoffnung, das iranische Atomabkommen zu retten. „Es hängt von der Einhaltung der darin festgelegten Verpflichtungen durch Europa ab.“

In einem Interview mit der niederländischen Zeitung „NCR“ fügte er hinzu, dass die EU größere Anstrengungen unternehmen sollte, um das Atomabkommen zu erhalten, da ihre Führer auf ihrem Wunsch bestehen, es zu erhalten.

Der Iran habe einen Preis dafür bereits bezahlt, und jetzt sollten andere das Gleiche tun, betonte er.

Araghchi sagte, der Nukleardeal befinde sich derzeit in einer „Intensivpflegesituation“ und fügte hinzu: „Eine der Lektionen, die wir im Fall dieses Deals gelernt haben, war, dass je engagierter wir waren, desto mehr Sanktionen gegen uns verhängt wurden“.

„Die andere Lehre war, dass der Wille zum Widerstand größer ist als das Interesse für die Zusammenarbeit“, sagte er weiter.

An anderer Stelle in seinen Erklärungen verwies Araghchi auf die Folgen des Rückzugs der USA aus dem Atomabkommen und wies darauf hin, dass sich niemand ignorieren könne, dass die Sanktionen hohe Kosten für das Land gehabt haben.

Iranischer Diplomat erklärte, dass der Iran unter den Sanktionen leide, daher sollten praktische Lösungen gefunden werden, um diese Embargos zu beseitigen.

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