27.11.2019, 15:24
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Preis des Filmfestivals von Mannheim-Heidelberg geht an iranischen Film

Teheran (IRNA) – Den Preis der ökumenischen Jury des 68. Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg gewann der iranische Film „Rona, Azim’s Mother?“ von Jamshid Mahmoudi.

„Der Ort des Stoffwechsels der Stadt, die Arbeit in ihrer lebensnotwendigen Kanalisation, sichert Azim und seiner Familie das Überleben als Afghanen im Iran. Azims eine Leidensfähigkeit scheint unerschöpflich. Doch der Kollaps des Stoffwechsel seiner Mutter, der ihr Leben gefährdet und zu dessen einzigem Ausweg seine Nierenspende wird, wird zum Kollaps seiner Kraft – und seines Wertesystems. Tradition und Gebot, Gewissen und Überlebensnotwendigkeit, Mutterliebe und Familienernährung, Rechtelosigkeit und Pflichtgefühl, Flucht, Patriarchale Alleinentscheidungen, Nationalismus und Religion kollidieren im Stoffwechsel der iranischen Theokratie. Doch das Recht auf die Sehnsucht nach Leben und Überleben sind heilig. Dieser Film berührt, weil Azim auch mitten unter uns ist, mitten in unserer Gesellschaft und mitten in jedem von uns. Wie lebst Du mit dem Tod, wann endet das Leben, wie weit gehst Du für den und für das, wer und was Dir heilig ist? Der Weg zum Ende des Lebens ist nur gangbar, wenn wir einander in Liebe festhalten, um aus Liebe loszulassen“, erklärte Jury laut der Webseite des Festivals.

Bei „Rona, Azim’s Mother“ handelt es sich um Azim (Mohsen Tanabandeh), einen afghanischen Flüchtling, der mit seiner Familie in Teheran lebt und arbeitet.

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