09.11.2019, 10:06
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Larijani: Menschenrechte sind keine westliche Ware

Teheran (IRNA) – Der Generalsekretär des Hohen Rates für Menschenrechte, Mohammad Javad Larijani, sagte, dass Teheran an der Front im Kampf gegen Terrorismus stehe. „Menschenrechte sind keine westliche Ware. Es verwurzelt in unserem Glauben an islamischen Rationalismus.“

In Bezug auf das Thema „Demokratie“ in Iran sagte er am Freitag auf der 34. Tagung von „Universal Periodic Review“ in der schweizerischen Stadt Genf, dass Demokratie eine große Errungenschaft für die iranische Gesellschaft sei.

Der Iran genieße in den letzten 40 Jahren Demokratie, stellte er fest. „Durchschnittlich hält der Iran jedes Jahr Wahlen ab, daher wäre es unfair, nur auf der Grundlage eines Berichts eine ungerechte Haltung gegenüber dem Iran einzunehmen.“

Ferner kritisierte er bestimmte europäische Länder für ihre Haltung und betonte, dass der Iran dem Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen, Javaid Rehman, nicht feindlich gegenüber stehe, seine Ernennung jedoch unentschuldbar sei, da er seiner Verpflichtung nicht treu sei und Propaganda gegen den Iran mache.

Larijani kritisierte auch den neuen UN-Sonderberichterstatter für seine Berichte, die von der Organisation der Terroristen Mujahedeen-e Khalq (MKO) verfasst wurden.

„Wir sind Opfer von Terrorismus“, sagte iranischer Politiker und fügte hinzu, dass die MKO-Mitglieder Ermordungen an Iranern begangen haben und die Dokumente ihrer Schrecken den internationalen Gremien vorgelegt werden. „Der Iran sieht den Terrorismus als die größte Bedrohung für die Menschenrechte.“

An anderer Stelle seiner Äußerungen kritisierte Larijani die sogenannten Befürworter der Menschenrechte dafür, dass Zivilisten im Irak, in Syrien und im Jemen unter Missachtung der Genfer Konventionen bombardiert werden.

Die 34. Tagung von „Universal Periodic Review“ hat am 4. November ihre Arbeit begonnen und wird am 15. November enden.

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