20.10.2019, 11:57
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Arba’ins Botschaft: Einheit, Freundschaft und keine Gewalt

Teheran (IRNA) – Arba’in ist der Gedenktag am 40. Tag nach Martyrium von Imam Husain (a.s.) in Kerbela am Tag von Aschura. Während der Arbein-Gedenkfeier versammeln sich jedes Jahr muslimische und nicht-muslimische Pilger aus der ganzen Welt beim Imam-Hussein-Schrein in Kerbela.

In der Theosophie ist die Vierzig eine mystische Zahl. So dauert in den Kulturkreisen der Muslime die Trauerzeit vierzig Tage. Auch Arba’in genannt, was für die arabische Zahl 40 steht.

Im Rahmen eines großen religiösen Fußmarsches reisen Liebhaber Imam Husseins (a.s.) nach Kerbela. Diejenigen, die nicht an diesem Marsch teilnehmen können, veranstalten eine Trauerzeremonie in ihren eigenen Städten.

In den letzten Jahren hat sich Arba’in-Marsch mit dem Slogan der politischen, sozialen und religiösen Einheit von Muslimen und freien Völkern auf der ganzen Welt zu der größten religiös-sozialen Zeremonie der Welt entwickelt, und die Tatsache, dass fast 20 Millionen Menschen an diesem Tag und einige Tage davor nach Kerbela eingereist sind, übermittelt der Welt eine wichtige politische und soziale Botschaft.

Millionen von Muslimen aus verschiedenen Ländern der Welt nehmen an dieser Zeremonie teil, um sowohl den Schrein von Imam Hussein zu besuchen als auch die Einheit und Solidarität aller Muslime zu festigen.

Die Anwesenheit der Menschen aus unterschiedlichen Volksgruppen in Kerbela beweist diese Tatsache, dass die Menschen unabhängig von ihrer Religion und Hauptfarbe Freundschaft, Zusammenleben und Ende der Gewaltsam fordern.

In diesem Jahr nahmen rund 3,5 Millionen Pilger aus der Islamischen Republik Iran nahmen an Arbain-Zeremonie teil. Die Zahl der Iraner ist die größte unter den muslimischen Ländern.

Obwohl dieses Jahr, ein oder zwei Wochen vor der Ankunft des Arbain, in einigen Städten im Irak eine Reihe von Unruhen stattfand und man glaubte, dass solche Ereignisse die Beteiligung verringern würden, schließlich beruhigten sich diese Unruhen, die größtenteils durch Verschwörungen im Ausland verursacht wurden, um diese Zeremonie in den Schatten zu stellen.

Die Liebe zum Imam der Freundschaft und des Friedens ist so groß, dass auch Nicht-Muslime und Anhänger anderer Religionen an der Arbain-Zeremonie teilnehmen. Die Prinzipien der Freundschaft und der Einheit unter den Menschen kennen im Islam keine Grenzen.

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